Wie das Unternehmen mitteilt, finden die neu angesiedelten Bienenstöcke auf dem Firmengelände passende Bedingungen vor. Neben der Streuobstwiese stünden den Tieren zahlreiche Grünflächen sowie eine vielfältige Blumenlandschaft als Nahrungsquelle zur Verfügung. UFP verbindet die Maßnahme nach eigenen Angaben mit dem Ziel, einen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt und zur Bestäubung heimischer Pflanzen zu leisten.
Zahlen zu Völkern und Honigertrag
Bei den eingesetzten Tieren handelt es sich um die Buckfast-Biene, die das Unternehmen als robust und leistungsstark beschreibt. Aktuell umfasst jedes der beiden Völker rund 11.000 Tiere. Im Laufe des Sommers, insbesondere im Juli, soll die Population auf etwa 40.000 Bienen pro Volk anwachsen.
Den erwarteten Honigertrag beziffert UFP auf rund 20 Kilogramm Frühtracht sowie weitere 20 Kilogramm Sommertracht je Volk. Der Honig werde direkt im Unternehmen genutzt und als regionales Produkt sowohl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch an Kunden als Präsent weitergegeben. Nach Darstellung des Unternehmens soll das Nachhaltigkeitsprojekt auf diese Weise konkret erfahrbar werden.
Einordnung in die Nachhaltigkeitsstrategie
Geschäftsführer Torsten Schnutz erklärt, mit der Ansiedlung der Bienenvölker wolle das Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln direkt vor der eigenen Haustür beginnen könne. Das Projekt sei Teil einer langfristig angelegten Nachhaltigkeitsstrategie, mit der UFP ökologische Verantwortung übernehmen und das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz stärken wolle.
Profitieren sollen nach Angaben des Unternehmens auch die Beschäftigten selbst: UFP verweist auf gezielt geschaffene Grünflächen mit Sitzgelegenheiten und Tischen, die im Arbeitsalltag zum Verweilen und Austausch einladen sollen. Weitere Maßnahmen zur umweltfreundlicheren Gestaltung des Firmengeländes seien geplant.









