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„Postbank Jugend-Digitalstudie 2020“: Jugendliche sind eher unzufrieden mit den derzeitigen Homeschooling-Angeboten. (Bild: [CentralITAlliance]/[iStock]/ 1215941395/Getty Images Plus)
„Postbank Jugend-Digitalstudie 2020“: Jugendliche sind eher unzufrieden mit den derzeitigen Homeschooling-Angeboten. (Bild: [CentralITAlliance]/[iStock]/ 1215941395/Getty Images Plus)

Jugendliche kritisieren Homeschooling-Angebote

Kalender Icon10. Juli 2020
Autor IconRedaktion

Corona-bedingt musste deutschlandweit auf Homeschooling umgestellt werden. Doch laut der aktuellen „Postbank Jugend-Digitalstudie“ ist nur etwa jeder zehnte Jugendliche mit diesen digitalen Lernangeboten zufrieden und sogar ein Drittel ist eher enttäuscht davon.

Während der Corona-Krise musste auch der Schulalltag weitestgehend digitalisiert und auf Homeschooling-Konzepte umgestellt werden. Allerdings stellen deutsche Jugendliche ihren Schulen in Hinblick auf die neuen digitalen Angebote ein eher uneinheitliches Zeugnis aus: Während jeder dritte Teenager mit den Online-Lernangeboten seiner Schule unzufrieden ist, schauen 59 Prozent der 16- bis 18-Jährigen positiv darauf, so die Ergebnisse der aktuellen „Postbank Jugend-Digitalstudie 2020“, für die 1000 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren befragt wurden. Demnach kristallisieren sich deutliche Defizite in Sachen Digitalisierung in Deutschland heraus, da Homeschooling für viele Schulen noch Neuland ist und daher vielerorts improvisiert werden musste – was auch die Schüler spüren. Ihre Bilanz nach Monaten des Online-Unterrichts: Nur 13 Prozent der Jugendlichen sind sehr zufrieden. „Auch wenn die Mehrzahl der Jugendlichen den digitalen Bildungsinhalten ihrer Schule positiv gegenübersteht, herrscht noch Handlungs- und Entwicklungsbedarf. Kindern und Jugendlichen in ihren Schulen zeitgemäße digitale Lernangebote machen zu können, ist essentiell für die Zukunft der jungen Generation. Das hat uns die Pandemie deutlich gemacht“, sagt Thomas Brosch, Chief Digital Officer der Postbank. „Schulen müssen offen sein für den digitalen Wandel, sie müssen über entsprechende Kompetenzen und Mittel verfügen. Nur dann können sie ihren Auftrag auch wirklich erfüllen. Dass Bildung in Krisenzeiten ausfällt, können wir uns als Gesellschaft nicht leisten.“

Große regionale Unterschiede

Schule ist Ländersache und damit bisher auch der Fernunterricht je nach Bundesland recht unterschiedlich ausgefallen, was die Studienergebnisse im regionalen Vergleich unterstreichen: So blieben in den ostdeutschen Bundesländern die Schulen besonders weit hinter den Erwartungen der Schüler zurück und sogar knapp die Hälfte ist hier mit den Homeschooling-Angeboten nicht zufrieden. Etwas besser versorgt fühlen sich die Jugendlichen in Süddeutschland – dort sind 64 Prozent der Schüler mit den Online-Lernangeboten gut gefahren.

Kontakt: www.postbank.de 

Themen:Corona-Virus | Studien
Sortimente & Produkte:Schule

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