wll.news - der hub für working, learning & living
Search 01
Account 01
Menu 01
on
Startseite » E-Business » Online-Händler schätzen Kosten deutlich zu niedrig ein
ibi-Studie: Online-Händler schätzen tatsächliche Kosten für Bezahlverfahren deutlich zu niedrig ein. (Bild: ibi research)
ibi-Studie: Online-Händler schätzen tatsächliche Kosten für Bezahlverfahren deutlich zu niedrig ein. (Bild: ibi research)

Online-Händler schätzen Kosten deutlich zu niedrig ein

Kalender Icon11. Juli 2019
Autor IconRedaktion

Das Forschungsinstitut ibi research hat in einer Händlerbefragung die Kosten von Zahlungsverfahren im deutschen Online-Handel unter die Lupe genommen.

Die Ergebnisse liegen nun in Form der kostenfrei erhältlichen Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren im deutschen E-Commerce 2019“ vor. Es zeigt sich, dass viele Online-Händler die Kosten für Bezahlverfahren nicht umfassend im Blick haben und nahezu ausschließlich auf die direkten Kosten abstellen, so die ibi research-Info. Indirekte Kosten, zum Beispiel für Mahnwesen oder die Retourenabwicklung, werden dagegen häufig nicht berücksichtigt. Händler unterschätzten damit die den Zahlungsverfahren zurechenbaren Kosten zum Teil massiv. 76 Prozent der Händler halten dabei die Bezahlung per Vorkasse für ein günstiges oder sehr günstiges Verfahren. Vorkasse belegt damit mit weitem Abstand den ersten Platz in ihrer Einschätzung. Dahinter folgen Lastschrift und Rechnung. Betrachtet man jedoch die Gesamtkosten – also unter Einbezug aller indirekten Kostenfaktoren –, ergibt sich für den Durchschnittshändler der Studie ein ganz anderes Bild: paydirekt ist in der Auswertung das günstigste Verfahren vor der Sofortüberweisung und der Vorkasse. Am teuersten ist die (ungesicherte) Rechnung, bei der die indirekten Kosten im Basisfall der Studie 85 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

„Die aktuelle Studie bestätigt unsere Ergebnisse einer Vorgängerstudie aus dem Jahr 2014. Viele Händler bewerten die indirekten Kosten gar nicht oder deutlich zu niedrig“, berichtet Holger Seidenschwarz, Research Director bei ibi research. Das sei erstaunlich, denn diese Kostenfaktoren könnten bei einigen Verfahren das Vierfache der direkten Kosten ausmachen. Gerade bei der ungesicherten Rechnung sei das der Fall. „Einem Großteil der Befragten ist das offenbar nicht bewusst“, so Seidenschwarz weiter. Zu den indirekten Kosten zählen beispielsweise Kosten, die durch verzögerten Zahlungseingang, Zahlungsausfall und Retouren entstehen, aber auch durch nicht vollständig automatisierte Prozesse. Die vollständige Studie „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren im deutschen E-Commerce 2019“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ibi.de/gesamtkosten2019

Kontakt: www.ibi.de

Themen:Studien
Firmen & Hersteller:Ibi Research

Newsletter

Aktuell

Meistgelesen

Newsletter

Aktuell

Mehr zum Thema

 
„Aus drei Softwarebereichen ist bei Nexoware eine integrierte Plattform entstanden. Kunden erhalten eine konsistente Sicht auf ihre Abläufe in IT-Services, ERP und Commerce. Mit dem gemeinsamen Namen wird daraus nun ein einheitliches Unternehmen in Struktur und Auftreten“, sagt Dr. Oliver Mauss, CEO von Nexoware.

Software für Systemhäuser:
Aus c-entron, DocBee und ElectronicSales wird Nexoware

Nach der Einführung der gemeinsamen Marke im vergangenen November folgt nun der nächste Schritt: c-entron, DocBee und ElectronicSales werden unter dem Namen ... weiter
 
„Der Preis bleibt ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Die Ergebnisse zeigen aber, dass Systemhäuser ihre Lieferanten deutlich umfassender bewerten“, sagt sagt Oliver Charles, Managing Director bei ITscope. - Margendruck Verfügbarkeit IT-Channel ITscope -

ITscope-Umfrage:
Margendruck und Verfügbarkeit belasten Einkauf im IT-Channel

IT-Systemhäuser und Reseller stehen beim Einkauf vor allem unter Preis- und Margendruck. Gleichzeitig bleibt die Verfügbarkeit von Produkten eine zentrale ... weiter
 

Schulstudie:
Digitale Kluft an Deutschlands Schulen

Nur knapp die Hälfte der Lehrkräfte bewertet die technische Ausstattung ihrer Schule als gut. Weil zudem viele Schulen keine KI-Lizenz stellen, greift jede ... weiter
 
Eine WSI-Studie zeigt: Wer deutlich mehr Homeoffice möchte, leidet häufiger unter Stress und schlechter Gesundheit.

Homeoffice:
Die neue Normalität heißt hybrid

Zwei Drittel der Beschäftigten mit hybriden Arbeitsmodellen sind zufrieden. Wer jedoch deutlich mehr zu Hause arbeiten möchte, als es der Arbeitgeber ... weiter
 
Dichte an Schreibwarengeschäften in deutschen Großstädten

Ranking zum Schulanfang 2026/27:
Freiburg hat die höchste Dichte an Schreibwarengeschäften

Ein Ranking von Listflix vergleicht die Dichte an Schreibwarengeschäften in 31 deutschen Großstädten. Freiburg im Breisgau liegt mit deutlichem Abstand ... weiter
 
Der IWH-Insolvenztrend zeigt: Mit 4.996 Firmeninsolvenzen erreichte das zweite Quartal 2026 den höchsten Stand seit 21 Jahren. Besonders betroffen sind Bau, Handel, Gastgewerbe und Dienstleistungen. - IWH Firmenpleiten Inslolvenz

IWH-Insolvenztrend:
Firmenpleiten im zweiten Quartal auf Höchststand

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und ... weiter
 
„Aus drei Softwarebereichen ist bei Nexoware eine integrierte Plattform entstanden. Kunden erhalten eine konsistente Sicht auf ihre Abläufe in IT-Services, ERP und Commerce. Mit dem gemeinsamen Namen wird daraus nun ein einheitliches Unternehmen in Struktur und Auftreten“, sagt Dr. Oliver Mauss, CEO von Nexoware.

Software für Systemhäuser:
Aus c-entron, DocBee und ElectronicSales wird Nexoware

Nach der Einführung der gemeinsamen Marke im vergangenen November folgt nun der nächste Schritt: c-entron, DocBee und ElectronicSales werden unter dem Namen ... weiter
 
„Der Preis bleibt ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Die Ergebnisse zeigen aber, dass Systemhäuser ihre Lieferanten deutlich umfassender bewerten“, sagt sagt Oliver Charles, Managing Director bei ITscope. - Margendruck Verfügbarkeit IT-Channel ITscope -

ITscope-Umfrage:
Margendruck und Verfügbarkeit belasten Einkauf im IT-Channel

IT-Systemhäuser und Reseller stehen beim Einkauf vor allem unter Preis- und Margendruck. Gleichzeitig bleibt die Verfügbarkeit von Produkten eine zentrale ... weiter
 

Schulstudie:
Digitale Kluft an Deutschlands Schulen

Nur knapp die Hälfte der Lehrkräfte bewertet die technische Ausstattung ihrer Schule als gut. Weil zudem viele Schulen keine KI-Lizenz stellen, greift jede ... weiter
 
Eine WSI-Studie zeigt: Wer deutlich mehr Homeoffice möchte, leidet häufiger unter Stress und schlechter Gesundheit.

Homeoffice:
Die neue Normalität heißt hybrid

Zwei Drittel der Beschäftigten mit hybriden Arbeitsmodellen sind zufrieden. Wer jedoch deutlich mehr zu Hause arbeiten möchte, als es der Arbeitgeber ... weiter
 
Dichte an Schreibwarengeschäften in deutschen Großstädten

Ranking zum Schulanfang 2026/27:
Freiburg hat die höchste Dichte an Schreibwarengeschäften

Ein Ranking von Listflix vergleicht die Dichte an Schreibwarengeschäften in 31 deutschen Großstädten. Freiburg im Breisgau liegt mit deutlichem Abstand ... weiter
 
Der IWH-Insolvenztrend zeigt: Mit 4.996 Firmeninsolvenzen erreichte das zweite Quartal 2026 den höchsten Stand seit 21 Jahren. Besonders betroffen sind Bau, Handel, Gastgewerbe und Dienstleistungen. - IWH Firmenpleiten Inslolvenz

IWH-Insolvenztrend:
Firmenpleiten im zweiten Quartal auf Höchststand

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und ... weiter
 
„Aus drei Softwarebereichen ist bei Nexoware eine integrierte Plattform entstanden. Kunden erhalten eine konsistente Sicht auf ihre Abläufe in IT-Services, ERP und Commerce. Mit dem gemeinsamen Namen wird daraus nun ein einheitliches Unternehmen in Struktur und Auftreten“, sagt Dr. Oliver Mauss, CEO von Nexoware.

Software für Systemhäuser:
Aus c-entron, DocBee und ElectronicSales wird Nexoware

Nach der Einführung der gemeinsamen Marke im vergangenen November folgt nun der nächste Schritt: c-entron, DocBee und ElectronicSales werden unter dem Namen ... weiter
 
„Der Preis bleibt ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Die Ergebnisse zeigen aber, dass Systemhäuser ihre Lieferanten deutlich umfassender bewerten“, sagt sagt Oliver Charles, Managing Director bei ITscope. - Margendruck Verfügbarkeit IT-Channel ITscope -

ITscope-Umfrage:
Margendruck und Verfügbarkeit belasten Einkauf im IT-Channel

IT-Systemhäuser und Reseller stehen beim Einkauf vor allem unter Preis- und Margendruck. Gleichzeitig bleibt die Verfügbarkeit von Produkten eine zentrale ... weiter
 

Schulstudie:
Digitale Kluft an Deutschlands Schulen

Nur knapp die Hälfte der Lehrkräfte bewertet die technische Ausstattung ihrer Schule als gut. Weil zudem viele Schulen keine KI-Lizenz stellen, greift jede ... weiter
 
Eine WSI-Studie zeigt: Wer deutlich mehr Homeoffice möchte, leidet häufiger unter Stress und schlechter Gesundheit.

Homeoffice:
Die neue Normalität heißt hybrid

Zwei Drittel der Beschäftigten mit hybriden Arbeitsmodellen sind zufrieden. Wer jedoch deutlich mehr zu Hause arbeiten möchte, als es der Arbeitgeber ... weiter
 
Dichte an Schreibwarengeschäften in deutschen Großstädten

Ranking zum Schulanfang 2026/27:
Freiburg hat die höchste Dichte an Schreibwarengeschäften

Ein Ranking von Listflix vergleicht die Dichte an Schreibwarengeschäften in 31 deutschen Großstädten. Freiburg im Breisgau liegt mit deutlichem Abstand ... weiter
 
Der IWH-Insolvenztrend zeigt: Mit 4.996 Firmeninsolvenzen erreichte das zweite Quartal 2026 den höchsten Stand seit 21 Jahren. Besonders betroffen sind Bau, Handel, Gastgewerbe und Dienstleistungen. - IWH Firmenpleiten Inslolvenz

IWH-Insolvenztrend:
Firmenpleiten im zweiten Quartal auf Höchststand

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und ... weiter