Rund 44 Prozent der Befragten bewerten wiederaufbereitete IT-Hardware als relevant für ihr Tagesgeschäft. 41 Prozent bieten entsprechende Produkte aktiv ihren Kunden an. Gleichzeitig erhalten rund 37 Prozent bereits konkrete Kundenanfragen nach gebrauchten Alternativen.
Viele Reseller setzen sich bereits aktiv mit dem Thema auseinander oder bieten entsprechende Produkte im Kundengespräch an. Der Markt bleibt jedoch anspruchsvoll: Die größten Hürden liegen nicht bei technischen Prozessen, sondern bei Vertrauen, Absicherung und Wirtschaftlichkeit.
„Refurbished-Produkte haben im Channel spürbares Potenzial, aber der Markt funktioniert anders als bei Neuware“, sagt Oliver Charles, Managing Director von ITscope. „Reseller müssen ihren Kunden erklären können, in welchem Zustand ein Gerät ist, welche Garantie gilt und warum sich der Kauf lohnt. Ohne diese Transparenz bleibt Refurbished erklärungsbedürftig.“
Vertrauen entscheidet über den nächsten Wachstumsschritt
Die größten Hürden beim Verkauf von wiederaufbereiteter IT-Hardware liegen bei Vertrauen und Absicherung. Besonders häufig nennen die Befragten Garantie- und Gewährleistungsbedenken sowie Zweifel an der Produktqualität. Gleichzeitig zeigen die Antworten, was den Markt voranbringen kann. Reseller wünschen sich genauere technische Angaben, klare Informationen zum Akkuzustand, Zertifizierungen, transparente Garantiebedingungen und nachvollziehbare Qualitätsprüfungen.
Auch der Preis entscheidet darüber, wie gut sich Refurbished-Produkte im Tagesgeschäft platzieren lassen. Für Reseller ist wichtig, dass der wirtschaftliche Vorteil gegenüber Neuware klar erkennbar ist und passende Produkte zuverlässig verfügbar sind. Wenn Preis, Zustand und Garantie transparent zusammenpassen, werden aufbereitete Notebooks, PCs oder Smartphones zu einer überzeugenden Option für kostenbewusste oder nachhaltigkeitsorientierte Kunden.
Interessant ist dabei auch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Während rund 37 Prozent der Befragten angeben, dass Kunden aktiv nach Refurbished-Produkten fragen, bieten 41 Prozent solche Produkte bereits aktiv an. „Viele Reseller warten nicht nur auf Nachfrage, sondern platzieren professionell aufbereitete Geräte aktiv als Alternative im Kundengespräch“, sagt Charles. „Das gilt besonders dann, wenn Neuware schwer verfügbar ist oder Kunden kosteneffiziente Lösungen suchen. Entscheidend ist, dass Reseller Zustand, Garantie und Verfügbarkeit klar einordnen können – und dass der Preisvorteil genug Spielraum für eine wirtschaftliche Marge lässt.“
Refurbished-Angebote brauchen Vergleichbarkeit
Damit wiederaufbereitete IT-Hardware im Channel breiter eingesetzt wird, müssen Reseller sie schnell einordnen und mit Neuware vergleichen können. Dafür brauchen sie transparente Produktdaten, klare Angaben zu Preis, Verfügbarkeit und Zustand sowie verlässliche Anbieterinformationen.
Eine Möglichkeit zum Vergleich bietet das in die ITscope-Plattform integrierte Refurbished Portal, in dem Systemhäuser gezielt nach professionell aufbereiteter IT-Hardware suchen, Angebote vergleichen und dabei Preise, Verfügbarkeiten, technische Spezifikationen und weitere Produktinformationen einsehen können.








