Der Amazon Business Umsatz habe im zweiten Quartal 2026 ein Niveau erreicht, das auf ein Gesamtjahr hochgerechnet einem Bruttoumsatz von 60 Milliarden US-Dollar entspreche. Weltweit nutzen mittlerweile mehr als 11 Millionen Unternehmen die Plattform für ihre Beschaffung. Allein im ersten Halbjahr 2026 habe man mehr als 1,8 Millionen Neuanmeldungen verzeichnet.
Das Kundenspektrum reicht von Schulen und Krankenhäusern bis zu Industriebetrieben und Hotels. Seit dem Start in den USA im Jahr 2015 ist Amazon Business in elf Ländern aktiv. Nach Angaben des Unternehmens nutzen auch 38 der 40 DAX-Unternehmen die Plattform. Amazon Business verbindet ein auf Geschäftskunden zugeschnittenes Sortiment und flexible Lieferoptionen mit Preisvorteilen sowie Kontroll- und Analysefunktionen. Unternehmen sollen damit ihre Beschaffung bündeln und ihre Ausgaben transparenter steuern können.
„Mit einem breiten Sortiment, wettbewerbsfähigen Preisen und schneller Lieferung ist Amazon Business ein verlässlicher Partner für Unternehmen jeder Größe“, sagt Bruno Pauze, Country Manager Deutschland bei Amazon Business. „Der Druck, kosteneffizient zu wirtschaften, wächst stetig – deshalb schaffen wir fortlaufend neue Möglichkeiten zur Prozess- und Kostenoptimierung. So können Unternehmen freigesetzte Ressourcen direkt in ihr Wachstum investieren.“
KI-gestützte Funktionen für die Beschaffung
Amazon Business erweitert die Plattform um KI-gestützte Funktionen, die Einsparpotenziale aufzeigen und Kaufentscheidungen unterstützen sollen. Der Amazon Business Assistant beantwortet Fragen zur Kontoverwaltung in Echtzeit und gibt personalisierte Produktempfehlungen auf Basis früherer Einkäufe. Savings Insights analysiert das Ausgabenverhalten und schlägt Sparmöglichkeiten vor. Dazu gehören unter anderem Mengenrabatte und automatisierte Wiederholungsbestellungen. Das Spend Anomaly Monitoring weist Teams automatisiert auf ungewöhnliche Bestellungen hin. Dadurch sollen Fehler und mögliche Budgetüberschreitungen frühzeitig erkannt werden.
Sortiment wächst um fast 30 Prozent
Unternehmen setzen nach Angaben von Amazon Business verstärkt darauf, ihre Beschaffung zu bündeln und den Verwaltungsaufwand durch zahlreiche Lieferantenkonten zu reduzieren. Die Plattform bietet Zugriff auf Hunderte Millionen Produkte. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Sortiment um fast 30 Prozent gewachsen, heißt es in der Mitteilung. Besonders deutlich sei der Zuwachs in den Bereichen Werkzeuge, Reparaturbedarf sowie Büromöbel ausgefallen.
Einsparungen von mehr als einer Milliarde US-Dollar
Durch Geschäftskundenpreise und Mengenrabatte sparten Unternehmen weltweit im vergangenen Jahr laut Amazon Business mehr als eine Milliarde US-Dollar. Zusätzliche Einsparmöglichkeiten bieten Einkaufsmodelle wie das Spar-Abo sowie die Eigenmarke Amazon Basics. Sie deckt verschiedene Bereiche des Geschäftsbedarfs ab.
Prime Business spart Versandkosten
Auch Prime-Business-Mitglieder sparten im vergangenen Jahr weltweit nach Unternehmensangaben rund 880 Millionen US-Dollar an Versandkosten. Amazon Business erweitert das Mitgliedschaftsprogramm fortlaufend um zusätzliche Leistungen für den Geschäftsalltag. Zuletzt wurde Amazon Quick in die Liste der Prime-Business-Vorteile aufgenommen. Mitglieder erhalten damit vergünstigten Zugang zu einem persönlichen KI-Assistenten. Quick lässt sich laut Amazon mit den Werkzeugen und Daten verbinden, die Beschäftigte bereits für ihre Arbeit nutzen. Der Assistent kann unter anderem Besprechungen planen, Arbeitsergebnisse erstellen und Dashboards anlegen. Die Funktionen basieren auf den Sicherheits- und Governance-Strukturen von AWS.







