Laut Ankündigung des BME verändert die Digitalisierung Einkauf und Supply Chain Management grundlegend. Der Verband nennt dabei drei Treiber: die Automatisierung operativer Prozesse, den Einsatz Künstlicher Intelligenz sowie datengetriebene Entscheidungsmodelle. Parallel dazu wachse der Druck auf Einkaufsabteilungen, agiler, effizienter und strategischer zu arbeiten, um in einem dynamischen Marktumfeld bestehen zu können.
Die Programmplanung des BME sieht für 2026 fünf thematische Säulen vor. Unter dem Stichwort „Procurement Transformation“ geht es um Strategie, Roadmap und kulturellen Wandel im Einkauf. Ein zweiter Block widmet sich dem Weg von KI-Pilotprojekten hin zu skalierbaren Anwendungen. Hinzu kommen Beiträge zu intelligenter Prozessautomation („Automate & Orchestrate“) sowie zum „Smart Supplier Management“, das nach Angaben des Verbands eine 360°-Transparenz, aktives Risikomanagement und nachhaltige Lieferantenentwicklung mithilfe von KI umfasst. Der fünfte Schwerpunkt fragt explizit nach Einsatzszenarien, Mehrwerten und Grenzen von KI-Agenten im Einkauf.
Der BME positioniert die Veranstaltung als die nach eigener Einschätzung größte Fachmesse für eSolutions und eProcurement. Die Diskussionen sollen sich darauf konzentrieren, wie der Schritt von der Vision zur Umsetzung gelingt, welche technologischen Trends sich tatsächlich durchsetzen und welche Kompetenzen Einkaufsorganisationen künftig benötigen. Veranstaltungsort sind die Alten Schmiedehallen im Areal Böhler, Hansaallee 321, in Düsseldorf.








