Das flächenbereinigte Wachstum von Action lag bei 4,9 Prozent, das operative EBITDA legte um 14 Prozent auf 2,367 Millionen Euro zu. Wöchentlich besuchten im Schnitt 21,6 Millionen Kundinnen und Kunden die Filialen. Im Jahresverlauf kamen 384 neue Standorte hinzu – zum Jahresende betrieb Action 3.302 Filialen in 14 Ländern, darunter auch Deutschland.
Mindestens 400 neue Filialen und der Sprung über den Atlantik
Für 2026 plant Action laut eigenen Angaben mindestens 400 neue Filialeröffnungen sowie den Markt-Eintritt in Kroatien und Slowenien. Drei neue Distributionszentren in Italien, Spanien und Frankreich sollen die Logistik stützen. 2027 soll Bulgarien als 17. Markt folgen.
Die größte strategische Ankündigung betrifft die USA: Nach Abschluss einer Marktstudie will Action bis Ende 2027 oder Anfang 2028 seine erste Filiale im Südosten der Vereinigten Staaten eröffnen. Bis Ende 2030 sollen dort 100 Standorte entstehen. Das Unternehmen baut nach eigener Darstellung derzeit eine US-Organisation auf, die lokale Expertise mit erfahrenen Action-Führungskräften verbinden soll. CEO Hajir Hajji betonte, die Expansion folge demselben „disziplinierten, schrittweisen Ansatz“, der auch das europäische Wachstum geprägt habe.
Emissionsziele validiert, Verpackungsziele erreicht
Im Bereich Nachhaltigkeit ließ Action seine kurzfristigen Klimaziele durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) validieren. Die Emissionen aus dem eigenen Betrieb (Scope 1 und 2) sanken laut dem Bericht bis Ende 2025 um 56 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2021 – das Ziel liegt bei minus 75 Prozent bis 2030. Bei den Verpackungen hat das Unternehmen nach eigenen Angaben PVC und schwarzen Kunststoff vollständig aus der Primärverpackung entfernt und das Verpackungsgewicht im Festsortiment um 29 Prozent reduziert. Der Anteil recycelten Plastiks lag mit 37 Prozent über dem Zielwert von 35 Prozent.







