Im Rahmen der Convention Messe präsentierten sich dabei nicht nur 33 Aussteller, auch die Gruppe selbst stellte verschiedene strategische Projekte und Angebote für die Mitglieder vor, darunter das Cyber-Security-Konzept des Deutschen Incident Response Team – kurz DIRT – oder den so genannten IT & Organisations-Check, dessen dritte Stufe der Weitentwicklung kürzlich abgeschlossen wurde. Ebenfalls präsentiert wurden ein KI-Projekt mit dem Fraunhofer Institut sowie „Compass Cloud“, ein Resellermodell für flexibel skalierbare Cloud-Services für die Partner.
Abgerundet wurde die Veranstaltung zudem von einem umfangreichen Vortragsprogramm, bei dem die Partner der Systemhauskooperation der Gruppe ihre aktuellen Lösungen vorstellten. Auch das Networking kam bei der Compass Business Convention natürlich nicht zu kurz. Ob beim Get-together am Vorabend, auf der Convention Messe selbst oder der Party am Abend: Die Fach- und Führungskräfte der operativen Unternehmen der Compass Gruppe nutzen die Gelegenheit, mit den Vertretern der Industrie- und Distributionspartner aber auch untereinander über die Zukunft des IT-Geschäfts zu diskutieren.
„Die Compass Business Convention ist für uns alle zwei Jahre die wichtigste Veranstaltung. Es treffen sich alle Entscheidungsträger aus unseren Gesellschafterunternehmen. Für unsere Industrie- und Distributionspartner ist es eine hoch effektive Veranstaltung, denn sie nehmen ebenfalls mit ihren wichtigsten Vertretern daran teil. Für uns steht die ständige Auseinandersetzung mit unseren Geschäftsmodellen und denen unserer Kunden im Vordergrund. Die Themen dazu setzen dann unsere Vertragslieferanten aus Industrie und Distribution – und genau das ist das Ziel. Wir wollen in engem Schulterschluss mit unseren Partnern den Markt für uns gestalten“, betont Dirk Henniges, Geschäftsführer der Compass Gruppe, auf der Convention.
Bei der Veranstaltung ging der Compass-Geschäftsführer auch auf das „hervorragende Ergebnis des vergangenen Jahres und die herausragende inhaltliche Zusammenarbeit in den Arbeitskreisen und -gruppen“ ein. „Das vergangene Jahr war anspruchsvoll. Zu den bestehenden außerordentlichen Belastungen durch Pandemie, Ukrainekrieg und die dadurch gestörten Lieferketten kam dann auch noch die Inflation und die Zinsentwicklung hinzu. Alles Entwicklungen die uns und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unmittelbar betreffen.“
Trotz der angespannten Marktsituation konnte die Compass Gruppe ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr mit 265,5 Millionen Euro um rund 12,5 Prozent steigern im Vergleich zum Vorjahr. Henniges: „Wir konnten unsere Planungen erfüllen. Das gilt sowohl in Richtung der operativen Häuser, also unserer Kunden als auch unserer Industriepartner. Wir haben alles darangesetzt, hier ein konstant verlässlicher Partner zu sein. Gerade in Krisenzeiten ist dies enorm wichtig.“
Auch die operativen Unternehmen, die Gesellschafter der Compass Gruppe, haben sich weiter gut entwickelt. Viele nehmen aktiv an der Konsolidierung im Markt teil und wachsen sowohl organisch wie anorganisch. Die meisten schlossen das Jahr mit ordentlichen Ergebnissen ab, einige gar mit Rekordwerten, obwohl wie bei vielen Unternehmen der Branche limitierende Faktoren wie Personalmangel und Lieferengpässe der insgesamt sehr guten Nachfrage entgegenwirken.
Auch im ersten Quartal des laufenden Jahres sind die Umsätze der Compass Gruppe im Vergleich zum Vorjahr um 18,4 Prozent gestiegen. Der Umsatz zwischen Januar und Mai lag kumuliert mit 115,04 Millionen Euro um elf Prozent über dem Vorjahresumsatz. Auch für die kommenden Monate rechnet die Compass Gruppe mit einer stabilen Nachfrage und einem, trotz steigender Kosten, stabilen Ergebnis. Dafür, so Henniges, müsse man „weiter sehr konzentriert und diszipliniert an unseren Aufgaben arbeiten. Ich bin überzeugt das wir auch deswegen noch ambitionierter und intensiver kooperieren sollten.“
Für die Zukunft sieht Henniges die Gruppe jedoch gut gerüstet: „Die Compass Gruppe gibt es nun seit 35 Jahren. Aus den kleinen Anfängen mit Bündelung von Einkaufsumsätzen zur Erzielung von Mengenboni und dem gemeinsamen Einkauf von PCs ist nicht nur ein Zentraleinkauf, sondern auch eine Vielzahl von Aktivitäten, Projekten, Informationsaustausch und Schulungen geworden. Teil des Erfolgs ist auch der persönliche Kontakt wie auf der Compass Business Convention und das gemeinsame Handeln auf verschiedenen Ebenen durch die Arbeitskreise und -gruppen“.
Kontakt: www.compass-gruppe.de








