Die Deko-Kette Depot schließt im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens 66 Filialen. Das Unternehmen hat auf seiner Website eine entsprechende Liste der betroffenen Standorte veröffentlicht. Dazu zählen unter anderem Geschäfte in Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dresden, Erfurt, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig, Magdeburg, München und Stuttgart.
Die meisten der betroffenen Standorte sollen nach dem laufenden Räumungsverkauf bis Ende Juli schließen, einzelne Filialen sind bereits geschlossen. Als Grund für die Schließungen verweist Depot auf die wirtschaftliche Situation. Demnach sollen künftig nur noch Standorte weiterbetrieben werden, die rentabel sind.
Nach den angekündigten Schließungen sollen vorerst gut 80 Depot-Filialen bestehen. Weitere Schließungen sind offenbar möglich, da Gespräche mit Vermietern noch laufen, heißt es Medienberichten zufolge. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen rund 330 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Hinzu kommen weitere Stellen in der Unternehmenszentrale. Die
Erneute Insolvenz nach Verfahren 2024
Die GDC Deutschland GmbH mit Sitz im unterfränkischen Großostheim hatte im Mai erneut einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Aschaffenburg gestellt. Bereits 2024 hatte Depot Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. In der Folge wurde das Filialnetz von zuvor rund 400 Standorten deutlich reduziert. Zuletzt betrieb das Unternehmen noch gut 150 Geschäfte.
Auf depot-online.de (unter FAQ) weist der Händler darauf hin, dass für Käufe die vor dem 12. Mai 2026 getätigt wurden, keine Retouren mehr möglich seien. Auch Gutscheine, die vor diesem Zeitpunkt gekauft wurden haben, können aktuell nicht mehr eingelöst werden.
Als Gründe für die erneute finanzielle Schieflage werden gestiegene Importzölle, die zunehmende Online-Konkurrenz durch Plattformen wie Temu sowie die anhaltende Kaufzurückhaltung der Verbraucher genannt. Die Entwicklung zeigt, unter welchem Druck der Non-Food-Einzelhandel derzeit steht. Steigende Kosten, schwache Konsumstimmung und der Wettbewerb durch Onlineplattformen belasten besonders stationäre Konzepte







