Wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, hat Depot-Inhaber Christian Gries die Beschäftigten intern über weitere Maßnahmen informiert. Demnach sollen rund 330 Mitarbeiter freigestellt werden. Betroffen seien etwa 220 Beschäftigte aus den Filialen. Hinzu kämen rund 110 Mitarbeiter aus der Zentrale und dem Außendienst.
Ab August kein Gehalt mehr für Betroffene
Die Juli-Gehälter der betroffenen Mitarbeiter waren demnach noch über das Insolvenzgeld abgesichert. Ab August sollen sie den Berichten zufolge jedoch keine Entgeltzahlungen mehr erhalten. Als Grund wird eine Masseunzulänglichkeit der GDC Deutschland GmbH genannt, die das Filialgeschäft von Depot betreibt. Die vorhandene Insolvenzmasse reicht demnach nicht aus, um alle laufenden Verpflichtungen zu erfüllen. Depot beschäftigt laut den Berichten derzeit noch rund 1400 Mitarbeiter.
Depot plant nur noch rund 50 Filialen
Auch das Filialnetz soll deutlich kleiner werden. Künftig sollen neben dem Onlinegeschäft und dem Shop-in-Shop-Geschäft nur noch rund 50 Filialen unter der Marke Depot weitergeführt werden. Damit setzt sich die Verkleinerung des Filialnetzes fort. In der Vergangenheit betrieb Depot rund 500 Filialen in Deutschland und beschäftigte mehr als 6000 Menschen.
Sanierungskonzept soll noch im August stehen
Depot befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Nach den vorliegenden Berichten sollte das Insolvenzverfahren im August eröffnet werden. Auch das Sanierungskonzept soll laut „Lebensmittel Zeitung“ im August fertiggestellt werden. Für Depot ist es bereits die zweite Insolvenz innerhalb von zwei Jahren.








