Das Raunheimer Fachhandelsunternehmen Dersch kann nicht nur auf eine über 85-jährige Firmengeschichte zurückblicken, sondern zeigt mit einem erfolgreichen Generationswechsel, wie sich Tradition und Zukunft vereinen lassen. 1939 von Hans Dersch als Vertrieb für Fakturier- und Schreibmaschinen gegründet, hat sich der Büro-Spezialist bis ins heutige Cloud-Zeitalter kontinuierlich weiterentwickelt und dabei stets den Markt und die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden im Fokus behalten.
1977 übernahm Günther Hartmann die Firma. Seit 1996 sind seine Töchter Gerlinde Hofmann und Irmtraud Schneider Inhaberinnen und Geschäftsführerinnen. Seit nunmehr acht Jahren ist mit Andreas Lohr zudem die dritte Generation seit Günther Hartmann im Familienbetrieb aktiv.
Das Portfolio hat sich dabei über die Jahre kontinuierlich verändert. Während der Fokus in den 1970ern noch auf Kopiergeräten und dem deutschlandweiten Vertrieb einer Warenwirtschaftssoftware lag, bietet das Unternehmen aus der Nähe von Frankfurt seinen Kunden heute ein umfangreiches Angebot an Lösungen und Services rund um die Themen Dokumenten-Management, IT und Kommunikation.
„Wir hatten schon immer einen klaren Fokus auf Technik“, berichtet Gerlinde Hofmann. Bürobedarf oder -möbel seien daher nie ein Thema gewesen. Mit dem Einstieg von Andreas Lohr im Jahr 2017 hat das Büro-Systemhaus sein Portfolio noch mal deutlich geschärft und in Richtung Managed Services ausgebaut.
Das Thema Druck und Kopie, bei dem man bereits seit vielen Jahren intensiv mit dem Hersteller Sharp zusammenarbeite, spiele dabei nach wie vor eine wichtige Rolle, berichtet Andreas Lohr. Das Geschäft entwickle sich stabil und schließlich erziele Dersch nach wie vor rund die Hälfte des Umsatzes mit Druckern, Multifunktionsgeräten sowie Lösungen und Dienstleistungen rund um das gedruckte und digitale Dokument. „Das reine Produkt gerät dabei jedoch zunehmend in den Hintergrund“, so Lohr, der nach dem erfolgreichen Abschluss seines Wirtschaftsingenieurstudiums einige verlockende Angebote auf dem Tisch liegen hatte. „Der Markt unterliegt einem massiven Wandel und alle sprechen über Digitalisierung.“ Im Familienkreis wurde aus einer „fixen Idee“ an Weihnachten so Realität. Seit Februar ist der 38-Jährige nun auch offiziell Geschäftsführer des Raunheimer Unternehmens und treibt die strategische Ausrichtung zum Büro-Systemhaus mit einem klaren Ziel voran.
„Als Familienunternehmen beraten und begleiten wir mittelständische Firmen, Kanzleien und Praxen auf dem Weg zu einer reibungslos laufenden IT- und Kommunikationsinfrastruktur – perfekt abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen“, so Lohr. Denn individuelle Unternehmensstrukturen und -anforderungen schaffen spezifische Bedürfnisse an digitale Lösungen und IT-Strukturen. „Wir wissen, wie einzigartig jedes Unternehmen ist und wie unterschiedlich deren Bedürfnisse sind.“
Seit 2018 hat Dersch daher sein Portfolio kontinuierlich ausgebaut. Neben einem ganzheitlichen Print- und Dokumenten-Management bietet das Unternehmen seinen Kunden auch passgenaue Display- und Kommunikationslösungen sowie ein umfangreiches Portfolio an IT-Services, das von der Planung und Implementierung der Hard- und Software über Monitoring und Wartung bis hin zu Service- und Lizenzmanagement sowie IT-Sicherheit reicht. Bundesweit berät der Raunheimer Dienstleister seine Kunden zudem rund um das Thema Datenschutz und unterstützt Unternehmen bedarfsgerecht bei der Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen beziehungsweise stellt diesen auf Wunsch auch einen externen Datenschutzbeauftragten.
„IT muss sicher, funktional und bezahlbar sein“
„IT muss sicher, funktional und bezahlbar sein. Wir bieten unseren Kunden daher ein rundes Portfolio aus einer Hand“, berichtet Lohr. Denn: Probleme, so der Dersch-Geschäftsführer, entstehen meist an den Schnittstellen, dort wo die Rollenbilder in der IT nicht klar definiert sind oder die Konnektivität zwischen den einzelnen Systemen nicht gegeben ist. „Dies führt zu Verantwortungslücken“, so Lohr. Mit seinen Managed Services für den Mittelstand schlägt der IT-Dienstleister daher einen anderen Weg ein. „Wir unterstützen nicht nur bei der Technik, sondern sehen uns als externer CIO und Berater unserer Kunden und übernehmen Verantwortung.“
Mit seinem Workplace as a Service-Angebot übernimmt das Unternehmen aus Raunheim so beispielsweise die Rundum- Betreuung von digitalen Arbeitsplätzen. Bei den Service-Paketen, die Dersch im Subscription-Modell mit festen Preisen anbietet, stellt der IT-Dienstleister seinen Kunden nicht nur Soft- und Hardwarelösungen zur Verfügung, sondern sorgt auch für einen reibungslosen Betrieb.
„Bei vielen Unternehmen ist die IT komplett reaktiv und es fehlt die strategische Ausrichtung“, bemängelt der Dersch-Geschäftsführer. „Mit unserem Ansatz verändern wir das und bieten unseren Kunden eine proaktive Betreuung ihrer IT-Infrastruktur.“ Das Hauptaugenmerk liege schließlich darauf, die Kunden zufrieden zu stellen und ihnen genau die Lösungen zu bieten, die sie benötigen, um sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Der Start erfolge dabei meist mit einem sogenannten „IT-Check“, einer umfassenden Analyse der IT-Infrastruktur, mit der nicht nur der digitale Reifegrad bestimmt werden kann, sondern die auch als Grundlage für die Investitionsplanung genutzt werden kann. Aus der dort aufgezeigten Roadmap kann zudem schnell ein Projektplan werden. Ein wichtiger Bestandteil des Digitalisierungskonzeptes ist zudem der regelmäßige Austausch mit den Kunden, der es ermöglich, proaktiv auf entstehende Wünsche und Bedarfe einzugehen.
Die Resonanz auf das Angebot sei durchweg positiv, berichtet Lohr. Dies zeigt sich nicht nur im Umsatz, bei dem das IT Service- Geschäft mittlerweile mit rund der Hälfte zu Buche schlägt. Neben den innovativen Lösungen sowie der hohen Servicequalität schätzen die Kunden vor allem die Transparenz, Offenheit und Authentizität als Berater, so der Dersch-Geschäftsführer. „Damit schaffen wir eine vertrauensvolle Basis für langfristige Partnerschaften“, betont Lohr. Und genau diese nachhaltigen Beziehungen seien es, die den Erfolg von Dersch als IT-Dienstleister und Fachhändler ausmachten – und die auch künftig das Fundament für weiteres Wachstum und die Weiterentwicklung des Unternehmens bilden sollen.










