Innerhalb von nur vierzehn Tagen hatte ElectronicPartner im vergangenen Monat zwei seiner prägendsten Persönlichkeiten verloren: Edgar Haubrich, Mitbegründer der Verbundgruppe, und Jörn Gellermann, Geschäftsführer der Landesgesellschaft Österreich. Zu Beginn des Branchentreffs würdigte ElectronicPartner-Vorstand Friedrich Sobol daher das Engagement, mit der die beiden sich um das Unternehmen und die Menschen innerhalb der Verbundgruppe verdient gemacht hatten.
Auch ihnen sei es zu verdanken, dass ElectronicPartner in Anbetracht eines sich verschärfenden Marktumfeldes sowie andauernden schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen souverän agieren kann. Denn: Trotz zurückhaltendem Konsumklima, ausbleibenden großen Innovationen, einem verstärkten D2C-Geschäft und einem regelrechten Kampf der Giganten im Online- und Fachmarktbereich sei der Fokus der Verbundgruppe für 2026 klar, erklärte Friedrich Sobol: „Wir wollen agieren und nicht reagieren. Wir wollen Lösungsanbieter sein, und zwar nicht erst dann, wenn das Problem akut wird. Dafür sondieren und antizipieren wir die Entwicklungen um uns herum genau und werden unsere Marken noch stringenter ausrichten.“ Damit verfolge das Unternehmen eine Wachstumsstrategie in allen vier Ländern – Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande.
Im Rahmen der Veranstaltung ging das Management auch auf die Positionierung der Gruppe ein. Die Fachhandelsmarke EP: behauptet ihre starke Stellung mit über 1250 Mitglieder in Deutschland. Außerdem weist sie 840 Mitglieder in Österreich, mehr als 1000 in der Schweiz und rund 350 in den Niederlanden auf. Dabei verzeichnet Medimax drei Neueröffnungen, zwölf modernisierte Wiedereröffnungen und erweitert an inzwischen neun Standorten das Sortiment um Einbauküchen. Zudem investiert ElectronicPartner weiter in neue Geschäftsfelder wie Reparaturservices und erneuerbare Energielösungen unter der Marke WENDEpunkt, die inzwischen von über 170 Betrieben genutzt wird. Weitere Potenziale sieht die Verbundgruppe unter anderem in Themen wie Robotik.
Neues 360-Grad Partnerprogramm
Mit einem neuen 360-Grad-Partnerprogramm schärft die Verbundgruppe zudem ihr Profil als umfassender Service- und Dienstleistungsanbieter für Industrie und Handel und setzt auf vernetzte Zusammenarbeit, Retail Media und transparente Leistungsorientierung. „Unser Ziel: mehr Wachstum durch Vernetzung. Für die Elektronik-Industrie steht bei ElectronicPartner das größte Vertriebsnetzwerk in der DACH-Region und in den Niederlanden zur Verfügung. Auf dieser Basis schaffen wir ein hochattraktives Dienstleistungsportfolio für Händler und Hersteller“, erklärt Friedrich Sobol. Die Partnerschaft zwischen Industrie und Fachhandel sei eine wichtige verlässliche Säule in der heutigen Zeit. Im neuen 360-Grad Partnerprogramm vereint die Verbundgruppe gebündelte Kompetenzen, Retail-Media-Leistungen und Best Practices für den gemeinsamen Vertriebserfolg. „Transparenz, Verlässlichkeit und nachweisliche Performance-Orientierung sind dabei für uns selbstverständlich“, verspricht der Vorstand.
Zum Abschluss des Vortragsprogramms leitete Jan Ditgen in seiner Rolle als Dr. Jens Wegmann durch eine Performance zum Thema KI ein. Im Anschluss nutzten die Anwesenden die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. In den Gesprächen ging es um den gemeinsamen Weg für ein erfolgreiches 2026 und die Chancen des neuen 360-Grad Partnerkonzepts.








