Hintergrund ist die anhaltende massive Investitionszurückhaltung vor allem im Mittelstand. Am stärksten betroffen sind die beiden für Bechtle wichtigsten Ländermärkte Deutschland und Frankreich.
Wie schon im zweiten Quartal fiel das traditionell wichtige Jahresendgeschäft erneut überraschend schwach aus. Zudem konnte Bechtle im Vorjahresquartal ein großvolumiges Softwareprojekt verbuchen, das sich positiv auf Umsatz und Ergebnis auswirkte. Ein vergleichbarer Effekt blieb im dritten Quartal 2024 aus.
Das Geschäftsvolumen lag mit rund 1.890 Millionen Euro nur leicht um rund 1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse stiegen um rund 2 Prozent auf rund 1.510 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) liegt bei rund 78 Mio. Euro nach 93,9 Mio. Euro im Vorjahr. Die EBT-Marge wird voraussichtlich bei 5,2 Prozent liegen.
Nach der Ergebnisentwicklung im bisherigen Jahresverlauf und der auch im dritten Quartal ausgebliebenen konjunkturellen Erholung hält der Vorstand das Erreichen der am 18. Juli 2024 angepassten Prognose im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld nicht mehr für realistisch.
Zwar geht der Vorstand weiterhin von einer Verbesserung der Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2024 aus, in welchem Umfang, lässt sich jedoch aufgrund der hohen Unsicherheit über die Marktentwicklung derzeit nicht seriös prognostizieren. Daher veröffentlicht Bechtle keine neue Prognose für die verbleibenden Wochen des Geschäftsjahres 2024.
Die Quartalsmitteilung zum dritten Quartal mit den endgültigen Zahlen veröffentlicht die Bechtle AG am 8. November 2024.
Kontakt: www.bechtle.com








