Die KaDeWe GmbH fasst ihre drei Standorte in Berlin, Hamburg und München unter der Dachmarke „Houses of KaDeWe“ zusammen. Das teilte das Unternehmen jetzt mit. Das Alsterhaus in Hamburg und der Oberpollinger in München erhalten neue Schriftzüge, die das ikonisch gekippte Buchstaben-Design des KaDeWe aufgreifen. Beide Häuser tragen künftig die Signatur „House of KaDeWe“. Der Schriftzug des Berliner KaDeWe selbst bleibt unverändert.
Strategische Neuausrichtung nach zwei Jahren Umbau
Der gemeinsame Markenauftritt ist laut Unternehmen der nächste Schritt einer strategischen Transformation, die seit rund zwei Jahren läuft. Zuvor habe die KaDeWe GmbH zentrale Unternehmensbereiche konsolidiert, den Fokus auf operative Performance gelegt und ihr Hospitality-Angebot ausgebaut. Seit August 2024 gehört das Unternehmen zur thailändischen Central Group, einem der international führenden Betreiber von Warenhäusern.
CEO Timo Weber sagt in der Mitteilung: „Endlich kommt zusammen, was zusammengehört.“ Mit der neuen Dachmarke wolle das Unternehmen die Stärke der Marke KaDeWe für alle drei Standorte nutzen und die Grundlage für weiteres Wachstum in Deutschland sowie im internationalen Wettbewerb um Gäste, Marken und Aufmerksamkeit schaffen. Die drei Warenhäuser blieben dabei fest in ihren Städten verwurzelt und sollen ihren jeweils eigenen Charakter behalten. Sie seien laut Weber mehr als reine Handelsstandorte, sondern zugleich kulturelle Wahrzeichen und touristische Anziehungspunkte.
Neue App ergänzt bestehendes Loyalty-Programm
Bereits heute bewegten sich viele Kund:innen zwischen den drei Häusern, so das Unternehmen. Die Loyalty Card gilt schon jetzt an allen drei Standorten. Neu hinzu kommt die App „ACCESS – HOUSES OF KADEWE“, die den einheitlichen Markenauftritt auch digital abbilden soll. In den Stores sollen Pop-up-Lounges die App vorstellen und bei der Aktivierung unterstützen.
Der Rollout erfolgt ab sofort zeitgleich an allen drei Standorten. Eine gemeinsame Kommunikationskampagne begleitet die Einführung in den Häusern, in den Schaufenstern und über digitale Kanäle. Ziel sei es laut Unternehmen, die Position der drei Warenhäuser unter den relevantesten europäischen Department Stores langfristig auszubauen.








