Bei Lyreco ist Nachhaltigkeit seit jeher ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Doch das Jahr 2024 brachte neue Herausforderungen mit sich: Geprägt von wachsender Komplexität, rasantem Wandel und steigenden Erwartungen – sowohl seitens externer Anspruchsgruppen als auch aus dem eigenen Unternehmen heraus.
Als Antwort darauf hat Lyreco eine Mentalität der Resilienz entwickelt, verbunden mit einem klaren Fokus auf kontinuierlichen Fortschritt. Die Botschaft lautet: dranbleiben, weiterentwickeln, nicht stehenbleiben. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht überzeugt nicht nur durch seine Inhalte, sondern auch durch eine grundlegend überarbeitete Struktur. Lyreco hat den Bericht 2024 neu konzipiert – als Vorbereitung auf die vollständige Ausrichtung an der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), einer wegweisenden EU-Richtlinie, die die Unternehmensberichterstattung zu Nachhaltigkeit grundlegend verändern wird.
Neu ist eine eigene Nachhaltigkeitserklärung, die sich an den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) orientiert. Im Zentrum stehen dabei insbesondere drei Themen: (E1) Klimawandel, (S1) Belegschaft und (G1) unternehmerisches Handeln. Damit macht die Lyreco-Gruppe deutlich, wie sie zentrale Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG) in ihrem Wirkungskreis von 25 Ländern adressiert.
Die Orientierung an der CSRD ist für Lyreco nicht nur ein rechtlicher Schritt, sondern vor allem eine strategische Entscheidung. Ziel ist es, Nachhaltigkeit noch konsequenter in das Geschäftsmodell und die Entscheidungsprozesse zu integrieren. Frühzeitiges Handeln soll sicherstellen, dass Transparenz, Verantwortung und langfristiges Denken auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen. Einen besonderen Meilenstein im vergangenen Jahr nennt Geschäftsführer Rainer Mackowiak: die Einführung von IT-Recycling und -Refurbishment durch Lyreco Deutschland in Kooperation mit dem externen Partner AfB social & green IT. Dabei werden ausgediente Geräte nicht entsorgt, sondern in den Kreislauf zurückgeführt. Konkret wurden insgesamt 112 Geräte an AfB gegeben.
Das Ergebnis: 58 Prozent der Geräte konnten nach einer Aufbereitung wiederverkauft werden, die übrigen wurden fachgerecht recycelt. Auf diese Weise konnten laut Lyreco über 8000 Kilogramm CO₂-Äquivalente, 30.000 Kilowattstunden Strom und 67.000 Liter Wasser im Vergleich zur Neuproduktion der Geräte eingespart werden.
Die Berechnung basiert dabei auf sieben Gerätetypen (Notebook, PC, Tablet, Mobiltelefon, Monitor, Server, Drucker), deren durchschnittlichen Produktionsaufwänden und ihrer durchschnittlichen Nutzungsdauerverlängerung durch Refurbishment, im Vergleich zur Neuproduktion derselben Menge an IT-Geräten.
„Nachhaltigkeit ist für unsere Kunden weiterhin ein zentrales Thema – gerade international agierende Konzerne verfolgen sehr ambitionierte Ziele“, betont Mackowiak. Lyreco unterstützt diese Unternehmen bei der Zielerreichung – nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. „Das gelingt uns durch den engen Austausch mit anderen Lyreco-Landesgesellschaften sowie durch einen intensiven, direkten Dialog mit unseren Kunden – auch über Ländergrenzen hinweg.“










