Wie Danièle Kapel-Marcovici, Präsidentin und CEO der Raja-Gruppe, auf einer Pressekonferenz informierte, zählen zu den aktuellen Prioritäten nach der Viking-Übernahme die Verbesserung der Funktionalität und des Marketings der Websites, die Verstärkung der lokalen Vertriebsteams und die Modernisierung und Erweiterung des Produktangebots. Zudem sollen die logistischen Kapazitäten in den beiden Viking-Vertriebszentren in Großostheim bei Frankfurt/Main (31.000 Quadratmeter) und Leicester (27.000 Quadratmeter) optimiert werden. Man wolle, so Kapel-Marcovici, mit Kundenservice punkten, der Marke Viking wieder eine starke Identität geben und Kundenzufriedenheit und -loyalität verbessern.
Mit der Übernahme von Viking habe man eine, so wörtlich, „einmalige strategische Gelegenheit“ in einer Phase der Konsolidierung genutzt – in einem wichtigen und attraktiven Markt, hob Danièle Kapel-Marcovici hervor. Die Übernahme stärke die Fähigkeit, internationale Kunden zu bedienen. Zugleich verwies die Geschäftsführerin auf ein „kohärentes“ Geschäftsmodell von Viking, das Raja Möglichkeiten biete, Synergien auszuschöpfen, etwa in den Bereichen Einkauf, Transport, Marketing und Vertrieb.
Raja sieht sich im europäischen B2B-E-Commerce in den Bereichen Büroeinrichtung und Büroprodukte in führender Position. Im Heimatmarkt Frankreich beliefern JPG und Bernard die B2B-Kunden; mit Viking ist die Gruppe in Deutschland, der Schweiz und Österreich, in den Niederlanden und Belgien sowie in Großbritannien und Irland positioniert. Mit Kalamazoo in Spanien und Mondoffice in Italien deckt Raja weitere wichtige europäische Märkte ab. Viking liefert 50.000 Artikel, bedient in sieben Ländern rund 1,2 Millionen Kunden. 1500 Mitarbeiter erzielen einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro.








