„Trotzdem haben wir über alle Aktivitäten hinweg eine exzellente Performance gezeigt und unser Wachstumstempo gesteigert“, so CEO Maria Zesch mit Blick auf das erste Quartal. In allen drei Divisions der Takkt wurden prozentual zweistellige Wachstumsraten erzielt. Der berichtete Umsatz der Gruppe stieg auf 328,4 Millionen Euro. Das EBITDA stieg um 23,8 Prozent auf 32,7 Millionen Euro. Das Sortiment der Tochtergesellschaften, darunter Kaiser+Kraft, umfasst über 600.000 Produkte aus den Bereichen Betriebs- und Lagereinrichtung, Büromöbel, Transportverpackungen, Displayartikel, Ausrüstungsgegenstände für den Gastronomie- und Hotelmarkt sowie den Einzelhandel.
Das Inflationsmanagement ist nach eigenen Angaben derzeit eine der wichtigsten Aufgaben für die Gruppe. „Wir haben umfassende Preisanpassungen vorgenommen und die gestiegenen Beschaffungspreise an die Kunden weitergereicht. Bei den Frachtkosten führten die hohen Energiepreise und die starke Auslastung bei der Containerfracht jedoch zu temporären negativen Effekten auf die Rohertragsmarge, die wir noch nicht in vollem Umfang weitergeben konnten“, erklärt CFO Claude Tomaszewski.
Aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine hat die Gruppe die Aktivitäten in Russland beendet. Das Nachfrageverhalten der Kunden war im ersten Quartal durch die Auswirkungen des Kriegs nicht spürbar beeinträchtigt. Gleichzeitig verschärft der Konflikt die mangelnde Verfügbarkeit bestimmter Produkte und erhöht die Inflation, insbesondere durch höhere Energiepreise, so die Einschätzung beim Handelsunternehmen.
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