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Takkt-Zentrale in Stuttgart (Bild: Takkt AG)
Takkt-Zentrale in Stuttgart (Bild: Takkt AG)

Takkt-Umsatz soll auf zwei Milliarden wachsen

Kalender Icon31. März 2022
Autor IconRedaktion

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2021 mit einem hohen organischen Wachstum von 11,4 Prozent und einer deutlichen Steigerung des EBITDA auf 112,6 Millionen Euro, will der B2B-Distanzhändler Takkt in den kommenden Jahren Umsatz, Ergebnis und Cashflow auf ein neues Niveau heben.

Ende des vergangenen Jahres hat die Gruppe die Beschleunigung der Transformation zu einem stärker integrierten, kundenfokussierten und wachstumsorientierten Unternehmen beschlossen und sich strategisch und organisatorisch neu ausgerichtet. Die neue Strategie umfasst die drei Säulen Growth, OneTAKKT sowie Caring und ist mit ambitionierten Zielen verbunden, die Takkt bis 2025 erreichen will. Zu den strategischen Zielen bis 2025 gehören ein Umsatz von zwei Milliarden Euro, ein EBITDA von 240 Millionen Euro sowie ein freier Cashflow von 150 Millionen Euro. Zudem sollen die Kunden und Mitarbeiterzufriedenheit sowie der Anteil sogenannter enkelfähiger Produkte gesteigert sowie die CO2-Emissionen vollständig reduziert bzw. kompensiert werden.

Der Umsatzanstieg bis 2025 soll dabei mehr als zur Hälfte aus organischem Wachstum und darüber hinaus aus wertsteigernden Akquisitionen resultieren. Die organische Wachstumsrate will der B2B-Distanzhändler auf jährlich zehn Prozent im langfristigen Durchschnitt steigern. Dazu beitragen sollen ein rascher Ausbau des E-Commerce, die stärkere Ansprache der Kunden über Cross-Selling und ein flexibleres, intelligenteres Pricing. Zudem sieht die Gruppe starkes Wachstumspotenzial in den Bereichen nachhaltige Produkte und Geschäftsmodelle.

„Mit unserer strategischen Neuausrichtung legen wir die Basis für den langfristigen Erfolg unserer Gruppe. Wir haben einen klaren Fokus auf Wachstum, verlieren dabei aber unser Ergebnis und die Cashflow-Stärke nicht aus den Augen", erklärt Takkt-CEO Maria Zesch die Zielsetzung. Ausgehend von einer hohen einstelligen EBITDA-Marge im vergangenen Jahr will die Gruppe die Profitabilität um zwei bis drei Prozentpunkte erhöhen. Dazu beitragen sollen niedrigere Kostenquoten durch eine bessere Auslastung der Infrastruktur in Folge des starken Wachstums sowie Skalierungseffekte und Effizienzgewinne durch die stärkere Integration von Gruppenfunktionen.

Eigenen Angaben zufolge ist Takkt erfolgreich in das neue Jahr gestartet und kann bislang an das Wachstum von 2021 anknüpfen. Wie schon im Vorjahr sind die hohen Inflationsraten und eine mangelnde Verfügbarkeit bei einzelnen Produkten relevante Faktoren für die Geschäftsentwicklung. Sicher ist man sich in Stuttgart auch, dass die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine das konjunkturelle Umfeld belasten werden. Das Ausmaß sei derzeit aber nur schwer abzuschätzen. Unter der Annahme, dass die Auswirkungen des Krieges auf die Geschäftsentwicklung begrenzt bleiben, woll man im laufenden Jahr jedoch ein prozentual hoch einstelliges organisches Umsatzwachstum erzielen. Neben positiven Effekten aus den Wachstumsinitiativen soll auch die Reduzierung des hohen Auftragsbestands zum Wachstum beitragen.

„Unsere Rohertragsmarge wollen wir dieses Jahr trotz der hohen Inflationsraten stabil bei über 40 Prozent halten, indem wir höhere Preise vollständig an unsere Kunden weitergeben. Temporär kann die Rohertragsmarge aber auch unter dem Vorjahresniveau liegen," erklärt Finanzvorstand Claude Tomaszewski. Die Umsetzung der Transformation und der strategischen Initiativen werde 2022 voraussichtlich mit Kosten im Volumen von rund 20 Millionen Euro verbunden sein. Diese Kosten würden die positiven Einflüsse auf die Profitabilität durch eine bessere Auslastung der Infrastruktur und positive Skaleneffekte kompensieren. Das EBITDA sollte einen Betrag von 110 bis 130 Millionen Euro erreichen.

Kontakt: www.takkt.de 

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