Herr Kuhn, wie unterstützt Brother den Handel konkret beim Abverkauf der Geräte für kreative Projekte?
Der Sublimationsdrucker „SP1“ wird derzeit über die Firma hobbyplotter.de in Deutschland und Österreich vertrieben. Dieses Produkt steht sowohl dem Fachhandel als auch dem Retail-Kanal offen, um den „SP1“ einem breiten Publikum vorzustellen. Wir arbeiten eng mit hobbyplotter.de zusammen und tauschen uns regelmäßig aus, um zeitlich begrenzte Abverkaufs-Maßnahmen zu planen, die sinnvoll und attraktiv sind. Dies können Bundles mit Zubehör oder Ähnliches sein. Wir versuchen zudem, mit etablierten Partnern in Europa zusammenzuarbeiten, um die Produkte in den Märkten erfolgreich zu verkaufen und bekannt zu machen. Für die Markenbekanntheit sorgt auch unser tolles Marketing-Team, das immer mit neuen, kreativen Ideen die Marke Brother bekannter macht und auch unsere Partner unterstützt in deren Marketing-Vorhaben.
Welche technischen Faktoren spielen eine Rolle, um Hobbyanwender für die Geräte zu begeistern und den Verkauf via Handel zu fördern?
Die Firma Brother arbeitet immer daran, die sogenannte User Experience, also das Nutzererlebnis, so gut und einfach wie möglich zu gestalten, denn der Kunde soll sich auf das Kreative fokussieren können und nicht zu technisch agieren müssen. Natürlich sind einige Produkte in ihrer Art recht komplex. Mit unserer im Jahr 2022 auf den Markt gebrachten „Artspira“-App soll die Handhabung weiter erleichtert und modernisiert werden. Auch andere Plattformen wie unser „CanvasWorkspace“ sollen den Anwender bei kreativen Projekten unterstützen.
Wie passt Brother die Produktentwicklung an Trends im Bereich dekorativer oder textiler DIY-Themen an?
Die Nachfrage stagniert zeitweise etwas, denn jeder leidet unter den allgemein gestiegenen Lebenshaltungskosten. Davon bleiben Investitionen in das eigene Hobby natürlich auch nicht verschont. Da Brother jedoch viele verschiedene Produkte im kreativen Bereich anbietet, sind wir mit der Entwicklung zufrieden. Wir beobachten Trends und Nachfrage kontinuierlich und versuchen, daraus Schlüsse zu ziehen, die in unsere Produktentwicklung einfließen.
Welche Werkstoffe und Utensilien stehen demnach aktuell hoch im Kurs bei Anwendern?
Bei den Plottern, die eine Vielzahl von Materialien schneiden können, ist es interessant zu sehen, dass es sich nach wie vor klassisch um Papier und papierbasierte Materialien handelt, die geschnitten werden. Aber auch Vinylfolien werden gern verwendet. Beim „SP1“ stehen ganz klar Tassen im Vordergrund, jedoch versuchen unsere Partner und wir, den Anwender darauf aufmerksam zu machen, dass diese Plotter und der Drucker weitaus vielfältiger in der Anwendung sind. Am Ende entscheidet aber nach wie vor der Endkunde, was er am liebsten bearbeitet.
Gibt es spezielle Angebote für den Handel, um Endkunden im Bereich der Schneideplotter und anderer Hobbygeräte noch besser zu beraten?
Dafür haben wir mit hobbyplotter.de einen mehr als kompetenten Partner, der sowohl den Fachhandel als auch Endverbraucher schulen beziehungsweise unterstützen kann. Auch im Bereich Marketing ist unser Vertriebspartner sehr gut aufgestellt. Für uns ist es essenziell wichtig, solche Partner und Distributoren zu haben, die diesen Service zuverlässig leisten können.
Welche Preislagen decken die aktuellen Geräte für den Hobbybereich – außerhalb der Produktkategorie Näh- und Stickmaschinen – ab?
Speziell bei den Näh- und Stickmaschinen gibt es zahlreiche Modelle mit einer sehr großen Preisspanne. Bei den Schneideplottern ist die Auswahl nicht ganz so groß, dennoch haben wir mit derzeit fünf gängigen Modellen, die sich im Preissegment von 350 bis 900 Euro bewegen, für fast jeden Anwender ein passendes Gerät.
Welche Entwicklung hat der „ScanNCut“, das Zugpferd unter den Brother-Kreativplottern, bis heute genommen?
Damit sind wir seit etwa zehn Jahren am Markt. Der „ScanNCut“ ist zwar nicht das größte Segment in unserem Portfolio, dennoch bleibt Brother bei der Entwicklung weiterhin am Ball, und es gibt immer wieder kleine, aber feine Verbesserungen, auch beim Zubehör. Das Produkt scheint nach wie vor interessant zu sein, da es weiterhin eine stetige Nachfrage gibt und in manchen Regionen sogar noch ein Wachstum erzeugt wird.











