Der zur Bonnier-Gruppe gehörende Verlag arsEdition baut sein Spieleportfolio aus und hat sich dafür einen etablierten Partner an die Seite geholt. Wie beide Unternehmen mitteilen, übernimmt die in Essen ansässige deutsche Tochter des französischen Distributors Asmodee seit Anfang 2026 den Vertrieb der arsEdition-Familienspiele im spezialisierten Spielwarenhandel sowie bei ausgewählten Großhändlern.
Aufgeteilte Vertriebskanäle
Die Partnerschaft folgt einer klaren Kanalstrategie: Während Asmodee den Spielwarenhandel bedient, betreut arsEdition weiterhin den Buchhandel und die großen Buchhandelsketten direkt. Diese Aufteilung soll laut den Unternehmen eine gezieltere Ansprache der jeweiligen Vertriebskanäle ermöglichen und die Marktdurchdringung des Portfolios erhöhen.
Für Handelspartner soll sich daraus eine verbesserte Warenverfügbarkeit, eine klarere Sortimentsstruktur und eine abgestimmte Betreuung über beide Kanäle hinweg ergeben. Erste Rückmeldungen aus dem Spielwarenhandel seien positiv, heißt es von den beteiligten Unternehmen. Der konkrete Umfang der über Asmodee vertriebenen Titel wird fortlaufend erweitert.
Familienspiele ab acht Jahren im Fokus
arsEdition arbeitet an der Entwicklung und Produktion von Familienspielen ab acht Jahren, die sich durch neue Spielmechaniken, bekannte Marken und ein eigenständiges Design auszeichnen sollen. Der Verlag kooperiert dabei auch mit bekannten Autoren.
„Mit Asmodee als Partner können wir unsere Spiele nun noch gezielter und flächendeckender in den relevanten Vertriebskanälen positionieren“, sagt Rebecca Roscher, kaufmännische Geschäftsführerin bei arsEdition. Der Verlag, der seit über einem Jahrhundert am Markt ist, versteht sich als einer der führenden Kinderbuchverlage in Deutschland und baut den Spielebereich seit einiger Zeit konsequent aus.
Udo Fischer, Geschäftsführer von Asmodee Deutschland, sieht in der Zusammenarbeit eine Ergänzung zweier Perspektiven: Kompetenz aus dem Buchhandel treffe auf langjährige Erfahrung im Bereich Brett- und Kartenspiele. arsEdition setze mit dem Einstieg in die Brettspiel-Welt zusätzliche Impulse im Familiensegment.







