Bene hat sich als internationalen Hersteller für moderne Arbeits- und Bürowelten aus Österreich etabliert. Auszeichnungen, wie etwa der German Innovation Award 2025, unterstreichen den Anspruch von Bene an Funktionalität, Qualität, Design und Nachhaltigkeit. Des Weiteren gibt es Neuigkeiten aus der Geschäftsführung: Der bisherige Chief Financial Officer (CFO) Benedikt Wolfram wechselt in den Vorstand der Austro Holding. Er bleibt der Austro Holding Gruppe verbunden und übernimmt eine neue Position bei Bene. Die Aufgaben des Geschäftsführers Operations, Logistik und Einkauf wird Manfred Huber übernehmen.
Den fortschrittlichen Kurs und die strategische Unternehmensentwicklung will Bene in den nächsten Jahren konsequent weitergehen. So investiert das Unternehmen kontinuierlich in die Produktion „made in Austria“ sowie ökologische Hightech-Fertigungsverfahren. „Die vergangenen beiden Jahre standen im Zeichen des Aufbruchs und der Nachhaltigkeit“, erklärt Manfred Huber. „Dank stetiger Investitionen haben wir in der ökologischen Produktion Maßstäbe gesetzt. Von erneuerbaren Energien bis hin zum klaren Fokus auf die Kreislaufwirtschaft entstanden neue Strukturen, die eine nachhaltige Fertigung möglich machen – heute und für kommende Generationen.“
Erneuerbare Energie im Fokus
Der aktuelle Nachhaltigkeitsreport 2025 zeigt, wie umweltbewusstes Handeln sämtliche Bereiche des Unternehmens prägt. Bene setzt ein Zeichen für grüne Energie durch die thermische Dachsanierung und die Errichtung einer neuen, großflächigen Photovoltaikanlage. Das Projekt, welches ein Investitionsvolumen von 10 Millionen Euro umfasste, wurde im Mai 2023 initiiert und konnte im August 2024 erfolgreich abgeschlossen werden. Am Standort in Waidhofen an der Ybbs konnte der Heizwärmebedarf um 50 Prozent reduziert werden. Bene ließ das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 zertifizieren. Wodurch eine jährliche Reduktion der CO₂-Emission um rund 100 t ermöglicht und ein Drittel des jährlichen Strombedarfs damit gedeckt werden kann. Der verbleibende Strom wird aus Wasserkraft bezogen. Die PV-Anlage gewährleistet die langfristige Sicherung der Energieunabhängigkeit des Standorts und trägt gleichzeitig zur Senkung der laufenden Betriebskosten bei. Überschüssige Energie wird im Rahmen der derzeitigen Einspeisegrenze von 249 kW in das öffentliche Netz eingespeist. Dabei bleibt eine Erweiterung bei künftiger Freigabe eine Option.
Ganzheitlicher und ökologischer Designansatz
In einer Zeit, in der Wirtschaft, Ressourcen und Umwelt wichtige Themen sind, wird Kreislaufwirtschaft immer attraktiver. Dabei ist es entscheidend, linear zu denken, um ein regeneratives System umzusetzen, in dem Materialien möglichst lange und flexibel genutzt werden. Bene zeigt mit den Produktlinien „Points“, „Equo“ und „Noovo“ seine Kompetenz in der nachhaltigen Fertigung. Beispielsweise zeigt das modulare Raumsystem „Points„, dass Nachhaltigkeit und Design keine Gegensätze sein müssen. Die einzelnen Komponenten lassen sich beliebig kombinieren, austauschen und erweitern. Dazu ist das System laut Bene nahezu komplett kreislauffähig.
Der Drehstuhl „Equo“ überzeugt durch seine ästhetische Erscheinung und seine nachhaltige Konzeption. Die modular aufgebaute Sitzlösung erlaubt es, stark beanspruchte Komponenten wie Netzrücken oder Sitzbezug ohne den Einsatz von Werkzeugen zu ersetzen. Dieser Austausch kann jederzeit, vor Ort und ohne fachliche Hilfe durchgeführt werden. Diese Reparier- und Austauschbarkeit des Produktes trägt signifikant zu einer Verlängerung der Lebensdauer bei und reduziert gleichzeitig den Materialverbrauch. Der „Noovo Chair„, ein klassischer Kaffeehausstuhl, ist fit fürs „Circular Age“. Er besteht aus 100 Prozent recyceltem Polypropylen, was eine sortenreine Wiederverwertung ermöglicht. Für seine Materialwahl, Produktion in Europa und sein Design wurde der „Noovo„ mit dem iF Design Award ausgezeichnet.
Vorreiterrolle für Nachhaltigkeit
„Wer Zukunft gestalten will, muss Verantwortung übernehmen“, ist Bene-Geschäftsführer Michael Fried überzeugt. „Für Bene sind Nachhaltigkeit, die Produktion in Österreich und eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur auf Augenhöhe keine Pflichtaufgaben, sondern ein kontinuierlicher, inspirierender Entwicklungsprozess.“ Zudem hat Bene das Zertifizierungsaudit des Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsystems nach ISO 45001 erfolgreich abgeschlossen. Damit ist das Unternehmen offiziell in allen vier bedeutenden Managementsystem-Normen zertifiziert (ISO 9001, 14001, 50001, 45001). Dies stellt einen wichtigen Meilenstein im fortlaufenden Engagement des Unternehmens für Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit dar.
Die Arbeitswelt der Zukunft verändert sich, deshalb setzt sich Bene proaktiv mit der Zukunft auseinander, um auf neue Entwicklungen flexibel reagieren zu können. „Wir haben eine klare Vision“, so Fried. „Bis 2030 wollen wir auch im Bereich der Nachhaltigkeit eines der führenden Unternehmen der Branche sein.“ Dafür tragen Investitionen und Projekte tragen bei, die gesamte Wertschöpfungskette konsequent auf Nachhaltigkeit auszurichten, ob bei der Energieeffizienz, der Entwicklung kreislauffähiger Produktlinien oder der Verwendung wiederverwertbarer Materialien. Zudem bietet Nachhaltigkeit in Design und Produktion nicht nur ökologische Vorteile, sondern eröffnet auch wirtschaftliche Chancen und wirkt sich positiv auf das Kundenerlebnis aus.







