Trotz eines schwierigen Marktumfelds hat Febrü im vergangenen Geschäftsjahr gezielt in den eigenen Standort investiert. Laut dem Unternehmen wurden in Herford eine neue Schrankmontagelinie in Betrieb genommen, eine Tischplattenbohrmaschine integriert sowie ein Schweißroboter im Metallbereich installiert. Parallel dazu habe Febrü für einen Großteil seiner Tisch- und Stauraumlösungen die FEMB-Level-3-Zertifizierung erhalten – ein international anerkannter Nachhaltigkeitsstandard für Büromöbel.
„Das Jahr 2025 hat uns gefordert, aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, konsequent in die eigene Leistungsfähigkeit zu investieren“, so Geschäftsführer Bernd Kroeger in einer Pressemitteilung. Mit den ergriffenen Maßnahmen wolle man die Wettbewerbsposition stärken und die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen.
Vertrieb soll 2026 flächendeckender werden
Für das laufende Geschäftsjahr plant Febrü, den Vertrieb spürbar auszubauen. Der Schwerpunkt liege auf dem deutschen Markt, gleichzeitig sollen die Aktivitäten im angrenzenden Ausland intensiviert werden. Dafür sei das Sales-Team bereits personell verstärkt worden, um eine breitere regionale Präsenz sicherzustellen.
Auch in der Produktion stehen laut Febrü weitere Investitionen an. Insbesondere im Bereich der Holzfertigung seien zusätzliche Maßnahmen geplant, unter anderem in der Kantenbearbeitung. Darüber hinaus will das Unternehmen seine Marketingaktivitäten auf allen Ebenen ausweiten.
Brandschutzgeprüfte Möbel als neues Segment
Ein konkreter Wachstumshebel soll die Erweiterung des Sortiments um brandschutzgeprüfte Möbel sein. Dieses Segment ergänze das bestehende Portfolio und eröffne zusätzliche Marktchancen, so das Unternehmen. Geschäftsführer Kroeger, der zuvor den Vertrieb verantwortete, betont zudem die Rolle der Fachhandelspartner: „Wir planen zahlreiche Maßnahmen, um unsere Fachhandelspartner in ihrem Geschäft zu unterstützen und erschließen mit neuen Produktsegmenten zusätzliche Zielgruppen.“
Febrü beschäftigt nach eigenen Angaben 250 Mitarbeitende am Standort Herford und verfügt über eine hohe Fertigungstiefe mit eigener Metall- und Holzproduktion, Tischlerei und Pulveranlage. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte über ein breites Fachhandelsnetzwerk.







