Alle Segmente – von Büromöbeln über Bürostühle bis hin zu Spezialprodukten – sind demnach betroffen. Mit einer ersten Belebung des Marktes rechnet der IBA frühestens zum Jahresende. „Insbesondere vor dem Hintergrund veränderter Arbeitsformen und neuer Raumkonzepte beobachten wir ein wachsendes Interesse an innovativen Lösungen. Eine deutlich spürbare Nachfragebelebung erwarten wir jedoch erst ab Ende 2025 oder Anfang 2026“, erläutert Helmut Link, Vorsitzender des Verbands.
Innovation und Digitalisierung als Erfolgsfaktor
Ungeachtet der aktuellen Nachfrageflaute haben viele Hersteller ihre Beratungskompetenz und den Einsatz künstlicher Intelligenz in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut: „Unsere Branche steht auch in schwierigen Zeiten für Innovationskraft und positive Impulse für effiziente, zukunftsfähige Arbeitswelten“, so Link weiter. IBA-Geschäftsführer Stefan Kokkes ergänzt: „Unsere Mitglieder nehmen eine international führende Rolle bei der Gestaltung neuer Arbeitsumgebungen ein. Der stetige Wandel erfordert Flexibilität, die wir mit unserer Erfahrung und Produktqualität bereitstellen.“
Gedämpfte Aussichten, positive Impulse
Während die unterjährige Entwicklung weiter von Unsicherheit und Zurückhaltung geprägt bleibt, erhofft sich die Branche kleinere positive Effekte für das Jahresendgeschäft und das kommende Jahr. Einen signifikanten Anstieg der Nachfrage erwarten die Verbandsvertreter im Laufe des kommenden Jahres.
Die Hoffnung auf ein Wiederanspringen der Konjunktur in naher Zukunft schlägt sich auch bei den Anmeldezahlen zur Orgatec nieder. Für die im Oktober 2026 stattfindende Ausgabe der Veranstaltung meldete die Koelnmesse jüngst einen deutlich höheren Anmeldestand als in den Vorjahren. Mit dem vom IBA ausgerichteten „Wherever Whenever – Work Culture Festival“ als einem zentralen Teil des umfassenden Eventprogramms der Orgatec will die Branche erneut wichtige Trends für modernes Arbeiten setzen.









