Anlass für die Investition von rund 65.000 Euro sind die Anforderungen der beiden neuen EU-Verordnungen Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnung, die zum 1. September 2021 Gültigkeit erlangen werden. Während die Ökodesign-Verordnung auf Ressourcenschonung, Haltbarkeit, Reparier- und Demontierbarkeit abzielt, wird durch die Energielabelverordnung die Abstufung der Effizienzklassen dem Stand der Technik angepasst. Dies gilt für Leuchten, aber – zu einem anderen Zeitpunkt – auch für andere Geräte wie Geschirrspüler, Waschmaschinen, Kühlschränke oder Fernsehgeräte und Monitore.
Für Maul ist es die Gelegenheit, die durch externe Dienstleister durchgeführte Messungen ins Haus zu holen und vorhandene Laborkapazitäten weiter auszubauen. Neue Räumlichkeiten wurden für den Dauertest und die Messungen eingerichtet, Messgeräte wie die Ulbricht-Kugel mit Zubehör sind installiert. Erste Leuchten wurden bereits untersucht, Messungen von Parametern wie Lichtstrom, Leistungsaufnahme, Farbwiedergabe und Farbkonsistenz durchgeführt sowie Langzeit-Tests gestartet.
Geschäftsführender Gesellschafter Stefan Scharmann ist überzeugt: „Mit dem neuen Labor sind wir flexibler, leistungsstärker und können unserem Anspruch an eine gleichbleibend hohe Qualität besser gerecht werden. Der Kunde kann die im Labor gewonnenen Daten beim Kauf über einen QR-Code (auf dem Effizienzetikett der Packung) schnell einsehen. Diese Werte muss jeder Lieferant hinterlegen, so kann sich jeder Verbraucher von der Seriosität des Anbieters überzeugen. ‘Schwarze Schafe‘ mit energiefressenden Leuchten werden es schwerer haben, sich in der Herde zu verstecken. Das sorgt für faire Wettbewerbsbedingungen und unterstützt uns auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.“
Kontakt: www.maul.de








