Laut einer Pressemitteilung stellte die OKA Büromöbel GmbH & Co. KG aus Ebersbach-Neugersdorf am 1. April den Insolvenzantrag. Das Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten soll uneingeschränkt weitergeführt werden. Die Gehälter seien über das Insolvenzgeld für drei Monate abgesichert, offene Aufträge würden neu terminiert und ausgeliefert.
Verzögerungen bei neuer Fertigungsstätte als Auslöser
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten gingen nicht auf das Kerngeschäft zurück – dieses sei weiterhin profitabel. Ursache sei vielmehr die verzögerte Inbetriebnahme einer zusätzlichen Fertigungsstätte. Die erhofften Synergieeffekte seien ausgeblieben, während die gestiegenen Investitionskosten die Liquidität der gesamten Firmengruppe belastet hätten.
Die Kanzlei White & Case betreut derzeit auch die Insolvenz von König + Neurath, wo gerade eine Einigung über ein zukunftsfähiges Fortführungskonzept erzielt werden konnte.







