Das pCon-Event 2026 hat am 16. Juni seine Premiere in Ilmenau erlebt. Rund 120 Teilnehmer aus den Bereichen Büro- und Wohnmöbel, Betriebseinrichtungen, Licht, Akustik und Medientechnik diskutierten über die Zukunft digitaler Vertriebs-, Planungs- und Marketingprozesse. Das neue Format soll Branchenvertreter zusammenbringen, die bislang oft getrennt voneinander an vergleichbaren Digitalisierungsfragen arbeiten.
Auf der Agenda standen neue Wege der öffentlichen Marken- und Produktpräsentation, der Zugang zu Nutzungskennzahlen sowie ein Ausblick auf die kommende Generation der pCon-Software. Ergänzend gab es Raum für branchenübergreifendes Networking.
Produktdaten als strategischer Faktor
Praxisberichte kamen von Piure, Reiter Design, Vitra und Interstuhl. Die Hersteller schilderten, welche Rolle strukturierte Produktdaten inzwischen für Vertrieb, Planung, Produktion und internationale Geschäftsprozesse spielen. Der Tenor: Datenqualität entwickelt sich vom technischen Detail zum strategischen Erfolgsfaktor. Wer seine Kataloge sauber pflegt, kann Planungs- und Angebotsprozesse beschleunigen und internationale Märkte einfacher bedienen.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Plattform „pCon.catalog“. Sie soll Herstellern zusätzliche Reichweite verschaffen und neue Zielgruppen erschließen. Architekten, Planer und weitere Anwender erhalten darüber direkten Zugriff auf Produktinformationen, 3D-Daten und Konfigurationsmöglichkeiten – und zwar über verschiedene Planungssysteme hinweg. Damit positioniert sich der Anbieter im Umfeld offener Datenökosysteme, in denen Hersteller, Handel und Technologiepartner enger zusammenarbeiten.
Ausblick auf „pCon.planner next“
Großes Interesse zog der Ausblick auf „pCon.planner next“ auf sich. Die nächste Softwaregeneration soll unter anderem KI-gestützte Planungsprozesse in den Markt bringen und künftig auch auf macOS laufen.







