Die Unternehmensgruppe mit den Marken Sedus, Klöber und S³ Advice erweitert damit ihren Ansatz „People, Planet, Profit“ um ein modulares Nutzungsmodell. Laut Sedus basiert „S:ircle“ auf vier Rs – Return, Rent, Refurb, Reuse – sowie vier Cs – Care, Connect, Configure, Contribute. Das System soll ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte verbinden und Fachhandelspartnern, Planern sowie Endkunden den Einstieg in die Kreislaufwirtschaft erleichtern.
„Mit ,S:ircle‘ wird die Kreislaufwirtschaft zu einem zentralen Bestandteil einer ganzheitlichen Vision, in der das Unternehmen als Partner für zukunftssichere Arbeitswelten agiert“, sagt Daniel Kittner, Vorstandssprecher der Sedus-Stoll-Gruppe. Arbeitsweltgestaltung verstehe man als Ökosystem, in dem ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zusammenwirken.
Vier Säulen für flexible Büroausstattung
Das Angebot ruht auf vier kombinierbaren Bausteinen: Die Mietlösungen richten sich laut Unternehmen an temporäre Büros, Veranstaltungen und agile Teams mit wechselnder Größe. Sedus verweist auf flexible Laufzeiten, transparente Preismodelle und kurze Lieferzeiten. Beim Gebrauchtkauf bietet die Gruppe Second-Life-Möbel an, die geprüft, aufbereitet und mit Garantie ausgeliefert werden. Sedus argumentiert mit einer besseren CO₂-Bilanz gegenüber Neuware.
Das Rücknahmeprogramm ermöglicht die Rückgabe gebrauchter Möbel und soll Materialien im Kreislauf halten. Die Aufbereitung schließlich umfasst Wartung, Reparatur und Pflege, ergänzt um Wartungsverträge und Austauschservices.
Nach Angaben des Herstellers lassen sich die Module frei kombinieren, sodass Einrichtungskonzepte jederzeit an Budget, Bedarf und Nachhaltigkeitsstrategie angepasst werden können. Ändert sich der Bedarf, sollen Möbel ergänzt, reduziert oder ausgetauscht werden können – ohne feste Laufzeiten oder hohe Anfangsinvestitionen.
Zielgruppen und digitale Plattform
Als Zielgruppen nennt Sedus wachsende Teams, Projekt- und Interimslösungen, Start-ups sowie große Unternehmen mit Nachhaltigkeitszielen. Auch Organisationen, die auf ressourcenschonende Beschaffung und lange Nutzungszyklen setzen, sollen profitieren. Das Modell ist laut Anbieter für Unternehmen jeder Größe geeignet.
Zentraler Bestandteil ist eine digitale Plattform, die allen Nutzern frei zur Verfügung steht. Über sie sollen Unternehmen ihren Bestand sowie den ökologischen Fußabdruck einsehen können. „Mit „S:ircle“ wird das Einrichten zum dynamischen Prozess – individuell, transparent und zukunftssicher“, so Kittner. Umweltbewusste Einrichtung werde damit messbar.







