Sedus Stoll hat damit den Rückgang aus dem Jahr 2020 allerdings noch nicht ganz kompensiert. Christoph Kargruber, Vorstand Marketing und Vertrieb bilanziert 2021 als „sehr gutes Jahr für die gesamte Büromöbelbranche und auch für uns“. Die Sedus Stoll Gruppe konnte 2021 ihre Position als europäischer Player weiter ausbauen: Mit erzielten Erlösen von rund 88,6 Millionen Euro konnte die Unternehmensgruppe einen Anstieg von 18,6 Prozent im Ausland verbuchen. Gerade bei internationalen Geschäftskunden habe man die Marktstellung gestärkt.
Der durch die Corona Pandemie beschleunigte Wandel zum agilen Arbeiten habe die Nachfrage nach Systemprogrammen wie „se:lab“, das speziell für New-Work-Environments entwickelt wurde, weiter gesteigert. Auch der Bedarf nach ergonomischen Möbeln für mobiles Arbeiten hat 2021 weiter zugenommen, heißt es bei Sedus Stoll. Das Bewusstsein der Arbeitgeber, dass ihre Mitarbeiter im Homeoffice auch ergonomische Büromöbel brauchen, sei gewachsen.
Die Investitionen der Gruppe betrugen im Geschäftsjahr 2021 14 Millionen Euro, 3,2 Millionen Euro über Vorjahr. Rund 8,5 Millionen Euro sind in die um 9000 Quadratmeter erweiterten Fertigungs- und Lagerhallen so wie die Produktionsanlage FUTURA II am ostwestfälischen Produktionsstandort Geseke geflossen. Die neuen Hallen sollen im Herbst 2022 betriebsbereit sein.
Von 2022 an stellt Sedus Stoll Produktneuheiten in zwei Launch-Intervallen pro Kalenderjahr vor – im Mai und Oktober. Das soll den Kunden mehr Planungssicherheit bieten.
Kontakt: www.sedus.com








