Im wichtigsten Markt Deutschland liegt das Unternehmen entgegen erster Prognosen zu Beginn der Pandemie bei über 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Angaben des Unternehmens habe sich gerade im zweiten Quartal des Geschäftsjahres eine deutliche Erholung gezeigt, sowohl im direkten Geschäft als auch im indirekten Kanal unter der Marke Utax. Das spiegelt sich auch in den wichtigsten Kennzahlen wider: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen ein leichtes Wachstum bei der Anzahl der vertraglich gebundenen Druck- und Kopiersysteme realisieren. Auch das Printvolumen im Direktvertrieb sei nach einem Einbruch im ersten Quartal im zweiten Quartal wieder auf Vorjahresniveau. Besonders erfreulich sei, dass trotz aller Schwierigkeiten ein positives Ergebnis erzielt werden konnte, heißt es aus Nürnberg.
Die Tochtergesellschaften in der Schweiz, Österreich, Tschechien und UK konnten trotz Umsatzrückgang ebenfalls alle mit einem positiven Ergebnis abschließen. Eine erfreuliche Entwicklung – vor allem in UK, wo das Marktumfeld aufgrund der Doppelbelastung durch Corona und Brexit besonders schwierig war. Am stärksten von den Einbußen durch Corona getroffen wurde das Exportgeschäft, insbesondere große Märkte wie Frankreich und Italien, aber auch neue Märkte wie zum Bespiel Israel. Im zweiten Quartal konnten jedoch auch im Export-Bereich erfreuliche Auftragseingänge verzeichnet und die Umsätze deutlich gesteigert werden.
„Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation müssen wir die Ergebnisse positiv einordnen“, betont Geschäftsführer Christopher Rheidt. „Wir haben sehr frühzeitig die richtigen Maßnahmen ergriffen und waren zum Beispiel mit unseren Konzepten zum mobilen Arbeiten auch während des Lockdowns arbeitsfähig. Wir haben ein tolles Team, das in den letzten Monaten alles dafür gegeben hat, dass wir trotz aller Herausforderungen und leider notwendiger Kurzarbeit jederzeit für unsere Kunden da sind. Ich bin stolz darauf, wie wir alle solidarisch gemeinsam durch diese Zeit steuern. So konnten wir unsere Servicestruktur und Infrastruktur für unsere Kunden beibehalten und sehen uns damit auch für die Zeit nach Corona gut aufgestellt.“
Für das zweite Halbjahr ist Rheidt vorsichtig zuversichtlich: „Natürlich sind genaue Prognosen zurzeit schwierig und wir in diesem Jahr besonders gefordert, immer wieder auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren. Wir haben aber im letzten Quartal einen Aufwärtstrend gesehen und hoffen, dass dieser nicht durch die jetzt richtigerweise getroffene Entscheidung zum Teil-Lockdown unterbrochen wird. Darüber hinaus ist es uns durch den klaren Fokus auf unsere Kunden und einen erstklassigen Service in den vergangenen Monaten gelungen, sowohl die Auftragslage als auch die Pipeline gut auszubauen.“
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