„Neben den OEMs und hier insbesondere den von den OEMs forcierten MPS Lösungen, sowie dem harten Verdrängungswettbewerb im Aftermarket waren vor allem Cloud-Lösungen, bei denen Dokumente zunächst elektronisch abgespeichert und lediglich bei Bedarf ausgedruckt werden, für den Marktrückgang mit geringeren Verkaufsmengen und -preisen verantwortlich“, teilte die Turbon AG in ihrem Jahresabschluss mit.
Die Turbon Gruppe passe sich dieser Entwicklung durch die begonnene strategische Neuausrichtung an und diversifiziere sich innerhalb ihrer Branche und baue neue Geschäftszweige auf. Der konsolidierte Umsatz im Geschäftsjahr 2016 betrug 96,6 Millionen Euro nach 107,2 Millionen Euro im Vorjahr. In Europa lag der Umsatz bei 60,4 Millionen Euro (Vorjahr 57,1 Millionen Euro), dies entspricht einem Anstieg von 5,8 Prozent. Die starken Rückgänge gehen zurück auf das Amerika-Geschäft: Mit 33,5 Millionen Euro lag der Umsatz hier in 2016 um rund 13,9 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Das für das USA-Geschäft zuständige Vorstandsmitglied ist mittlerweile ausgeschieden und durch einen erfahrenen Vertriebsmann ersetzt worden. Die Produktion in Mexiko wurde geschlossen. Darüber hinaus erfolgte durch die Zusammenlegung und Zentralisierung einer Vielzahl von Funktionen, die Anpassung der Struktur in den USA an die veränderten Marktbedingungen. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) der Turbon-Gruppe betrug 6,5 Millionen Euro (Vorjahr 8,8 Millionen Euro).
Turbon ist außerdem im Markt für Kabellösungen aktiv, dieser Markt zeichne sich durch deutliches Wachstum aus, welches durch zunehmenden Bedarf an konfektionierten Kabeln zur Stromversorgung in den jeweiligen Endprodukten (landwirtschaftliches Gerät, Baumaschinen, etc.) begründet ist. Schon im laufenden Jahr soll der Umsatzanteil neu akquirierter Geschäftsbereiche rund 30 Prozent ausmachen. Für 2017 plant die Turbon-Gruppe einen Konzernumsatz von 115 bis 120 Millionen Euro.
Kontakt: www.turbon-group.com









