Weitere 29 Prozent können sich vorstellen, künftig auf eine Bezahlversion umzusteigen (2025: 22 Prozent). Eine klare Absage an kostenpflichtige KI erteilen dagegen 49 Prozent, nach 62 Prozent im Vorjahr. Wer aktuell für KI bezahlt, gibt dafür durchschnittlich 20 Euro pro Monat aus, vier Euro mehr als vor einem Jahr.
„KI hat sich für viele Menschen von einer Spielerei zum nützlichen Werkzeug im Alltag entwickelt. Und für ein nützliches Werkzeug greift man auch eher in die Tasche“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Anbieter, die echte Mehrwerte liefern, treffen auf Zahlungsbereitschaft. Das ist auch eine Chance für europäische Unternehmen, die zum Beispiel mit Datenschutz und Vertrauen punkten können.“
Rund ein Fünftel gibt mehr als 30 Euro pro Monat aus
Die Höhe der monatlichen Ausgaben für KI variiert dabei stark. 13 Prozent der zahlenden Nutzerinnen und Nutzer geben unter zehn Euro pro Monat aus, 25 Prozent zwischen zehn und 20 Euro und 43 Prozent zwischen 20 und 30 Euro. Rund ein Fünftel gibt sogar 30 Euro oder mehr pro Monat für KI-Anwendungen aus.
Bezahlt wird dabei in erster Linie für eine bessere Leistung. Zwei Drittel (67 Prozent) geben an, mit dem Bezahlmodell Zugang zu leistungsfähigeren KI-Modellen zu bekommen. 55 Prozent erhoffen sich eine bessere Qualität der Ergebnisse, 51 Prozent eine größere technische Stabilität und 30 Prozent eine höhere Geschwindigkeit.
Wichtig sind den zahlenden Nutzerinnen und Nutzern aber auch Funktionsumfang und Komfort. 40 Prozent zahlen für zusätzliche Funktionen, 36 Prozent legen Wert auf weniger oder gar keine Nutzungsbegrenzungen, 33 Prozent auf einen Kundensupport und 22 Prozent wollen keine Werbung in ihrer KI-Anwendung. 38 Prozent sind auch aufgrund eines besseren Datenschutzes auf eine kostenpflichtige KI-Version umgestiegen.







