Dieses Angebot ist kostenfrei und speziell auf die Bedürfnisse der gewerblichen Einkäufer von Büromaterial aus Unternehmen und Verwaltungen mit mehr als 100 Büroplätzen abgestimmt.
Als Key-Note-Speakerin wird Anja Förster in ihrem Vortrag "Anstiftung zum Andersdenken" die Frage klären, wie wir mit den Veränderungen um uns herum Schritt halten können. In einem Interview gibt sie erste Einblicke ins Thema und spricht darüber, wie wir ausgetretene Pfade verlassen können.
Frau Förster, Sie sind als Key-Note-Speakerin mit Ihrem Vortrag "Anstiftung zum Andersdenken" bei Paperworld Procurement dabei. Was erwartet den Zuhörer und wie stiften Sie ihn zum Andersdenken an?
Digital verändert unsere Welt komplett, von der Kundenbeziehung über die Beschaffung und die Produktion bis hin zur Kommunikation mit den Zulieferern. Auf den Datenautobahnen der Digitalisierung gibt es keine Parkplätze mehr, nur noch Schrottplätze für die Gewissheiten von gestern. Wir kommen also nicht umhin, unsere Denkfähigkeit zu aktivieren und sie auf die Welt loszulassen: Traditionelle Überzeugungen hinterfragen, Denkgrenzen sprengen, neue Einsichten aufspüren, Experimente wagen, Misserfolge analysieren und wieder von vorn beginnen.
Entspringt daraus nicht die schnelle Gegenwehr in Form von Aussagen wie "Das ist doch viel zu risikoreich" oder "Das funktioniert nicht"?
Die Fraktion der Bewahrer hat in vielen Unternehmen immer noch eine starke Stimme. Allerdings regelt sich die Zukunft eines Unternehmens, in dem Bremser und Bewahrer den Ton angeben, von allein: Es hat keine Zukunft. Bestehende Pfade zu verlassen, ist auch mit Risiko verknüpft. Viele dürften genau das abschrecken.
Wie wichtig ist Mut?
Die größte Gefahr ist nicht das Risiko, das mit dem Verlassen der ausgetrampelten Pfade verbunden ist. Die größte Gefahr ist, dass der eigene Erfolg uns träge macht und bestehende Erfolgspfade zu achtspurigen Autobahnen zementiert werden, die immer nur eine Richtung kennen: Weiter so wie bisher. Natürlich spielt Mut auch eine wichtige Rolle. Es erfordert Mut, Neues zu wagen und Experimente anzustoßen, deren Ausgang ungewiss ist.
Haben Menschen, die Veränderungen als Teil des Lebens und der Unternehmensentwicklung begreifen, eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur oder kann sich jeder dahin entwickeln, ein Andersdenker zu werden?
Alles beginnt mit der Akzeptanz eines sehr wichtigen Gedankens, nämlich dass wir im Leben immer die Wahl haben. Wer will ich sein? Statist, Nummer auf einer Gehaltsabrechnung, Postenbesitzer, Rädchen im großen Getriebe oder verantwortungsvoller Gestalter, Nutzer meiner Talente, mutiger Macher? Ziehe ich mich darauf zurück, dass bessere Unternehmen, bessere Arbeitsbedingungen, eine bessere Welt der Job von denen da oben ist oder kümmere ich mich selbst darum, dass die Dinge besser werden? Diese Haltung macht den Unterschied und sie ist eine Entscheidung, sonst nichts.
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