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Bund und Länder haben sich auf einen Digitalpakt 2.0 geeinigt. Das Nachfolgeprogramm des Digitalpakts Schule investiert bis 2030 insgesamt fünf Milliarden Euro bundesweit in die digitale Modernisierung des Unterrichts - je zur Hälfte finanziert durch Bund und Länder.
Bild: gorodenkoff / iStock / Getty Images Plus

Digitalisierung von Schulen

Bund und Länder einigen sich auf Digitalpakt 2.0

Kalender Icon18. Dezember 2025
Autor IconRedaktion

Bund und Länder haben sich im Rahmen der Bildungsministerkonferenz am 18. Dezember auf einen Digitalpakt 2.0 geeinigt. Das bisherige Förderprogramm zur Digitalisierung der Schulen war bereits im Mai letzten Jahres ohne Anschlussfinanzierung ausgelaufen.

Das Nachfolgeprogramm des Digitalpakts Schule (2019-2024) investiert bis 2030 insgesamt fünf Milliarden Euro bundesweit in die digitale Modernisierung des Unterrichts – je zur Hälfte finanziert durch Bund und Länder. Der Bund stellt 2,5 Milliarden Euro größtenteils aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ bereit, die Länder erbringen einen gleichwertigen Anteil. Was neu ist: Der Verwaltungsaufwand für Länder und kommunale Schulträger ist deutlich reduziert.

Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erklärt dazu: „Der Digitalpakt 2.0 ist ein entscheidender Schritt in die Zukunft unserer Schulen und ein wichtiger Beitrag zur Gleichwertigkeit der Bildungschancen in Deutschland. Durch die Vereinfachung der Verwaltungsprozesse und die Förderung von länderübergreifenden Projekten stellen wir sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler von digitaler Bildung profitieren – unabhängig von ihrem Wohnort. Wir schaffen die Grundlage für eine moderne Bildungslandschaft, damit alle Schulen die notwendige Ausstattung erhalten, um in der digitalen Welt zu bestehen. Wir stärken auch die Fortbildung unserer Lehrkräfte, damit die digitale Transformation im Unterricht gelingt. Die deutsche Schulbildung wird digital anschlussfähig – das sind gut investierte fünf Milliarden Euro. Der Bund unterstützt auch hier Länder und Kommunen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.“

Und Simone Oldenburg, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und Bildungsministerin Mecklenburg-Vorpommern, ergänzt: „Mit dem Digitalpakt 2.0 sichern wir die Zukunftsfähigkeit unserer Schulen. Bund und Länder haben gemeinsam ein verlässliches und wirksames Förderinstrument geschaffen, das Unterrichtsentwicklung, Infrastruktur und pädagogische Qualität gleichermaßen stärkt. Der Beschluss zeigt: Wir handeln gemeinsam und entschlossen für gute Bildung in einer digitalen Welt.“

Digitale Infrastruktur an Schulen stärken

Mit der politischen Verständigung in der Bildungsministerkonferenz beginnt nun das formale Unterzeichnungsverfahren in Bund und Ländern. Bund und Länder haben sich auf den vorzeitigen Maßnahmenbeginn bereits für den 1. Januar 2025 verständigt.

Die neuen Vereinbarungen schaffen effizientere Verfahren. Sie bieten Ländern und Schulträgern die Chance, die leistungsfähigen digitalen Infrastrukturen ihrer Schulen gezielt weiterzuentwickeln. Sie ermöglichen, die Investitionen in die Infrastruktur so einzusetzen, dass sie Schulen und Unterricht nachhaltig verbessern. Der Digitalpakt 2.0 verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz: Neben leistungsfähiger technischer Ausstattung gehören verlässliche Wartungs- und Supportstrukturen sowie zeitgemäße digitale Lernumgebungen ausdrücklich dazu. Damit soll der gesamte digitale Lernraum gestärkt werden.

Weniger Bürokratie, mehr Zusammenarbeit

Ein zentrales Element des Digitalpakts 2.0 ist zudem die Vereinfachung der administrativen Prozesse. Kommunalen Schulträger können künftig pauschalierte Zuweisungen erhalten, was den Bürokratieaufwand erheblich reduziert. Dies sorgt für eine schnellere und unkompliziertere Umsetzung der Maßnahmen. Besonders hervorzuheben ist auch die Förderung länderübergreifender Vorhaben. Künftig können sich zwölf Länder zu einem gemeinsamen Vorhaben zusammenschließen und aus einem zentralen Pool auf Mittel zugreifen. Diese ausgeweitete Kooperation verstärkt die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und gewährleistet eine effizientere Nutzung der Mittel.

Ein weiteres Element ist die Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“, die die Fortbildung von Lehrkräften in den Mittelpunkt stellt. Im Rahmen der Initiative investiert der Bund bis zu 250 Millionen Euro in praxisorientierte Forschung investieren, um mit fünf Forschungsclustern und einer wissenschaftlich geleiteten Transferstelle klare Schwerpunkte zu setzen. Ziel ist es, gemeinsam mit der Praxis innovative Ansätze für den digitalen Unterricht zu entwickeln und Lehrkräfte gezielt auf die neuen Anforderungen vorzubereiten.

www.bmbfsfj.bund.de

Themen:DigitalPakt Schule | Digitalisierung | Education | Homeschooling | IT
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