Für die Monate November und Dezember kündigt Hermes außerdem die Einführung eines zusätzlichen Peak-Zuschlags pro Sendung an. "Die Kosten in der Paketlogistik und speziell auf der Letzten Meile steigen seit Langem überproportional stark. Nichtsdestotrotz möchten wir Kunden und Auftraggebern weiterhin bestmögliche Services anbieten und unser Angebot fortlaufend verbessern. Die hierfür notwendigen Investitionen, insbesondere in Lohnkosten für unsere Zusteller, lassen sich jedoch nur mit einer nachhaltigen Preisstruktur realistisch abbilden", sagt Thomas Horst, Geschäftsführer Sales bei Hermes Germany.
Während bundesweit die Versandmengen durch den Onlinehandel steigen, werde es für die deutsche Paketbranche zunehmend schwieriger, ausreichend Mitarbeiter zu finden. Das hänge einerseits mit der allgemeinen demographischen Entwicklung in Deutschland zusammen. Andererseits aber müsse auch der Job des Zustellers finanziell attraktiver werden, damit mögliche Engpässe gar nicht erst entstehen. Dafür bedürfe es auskömmlicher Versandpreise. Die jetzige Preisrunde sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung, so Thomas Horst.
Hermes Germany investiert bereits in die logistische Infrastruktur und in die sukzessive Elektrifizierung des Fuhrparks. Wie der Versanddienstleister mitteilt, sollen bis 2020 insgesamt neun neue Logistik-Center im gesamten Bundesgebiet entstehen, um die Abwicklungskapazitäten zu erhöhen. Parallel sollen in den nächsten zwei Jahren zunächst 1500 elektrische Zustellfahrzeuge in Betrieb genommen werden. Ein weiterer Ausbau der E-Flotte bis 2025 ist fest geplant.








