Während die öffentliche Diskussion häufig von gesetzlichen Fristen, Datenformaten und Softwarelösungen geprägt wird, macht die Studie des auf digitale Transformation, E-Rechnung und Financial Supply Chain Management spezialisierten Beratungsunternehmens deutlich, dass wesentliche Erfolgsfaktoren tiefer liegen – in Prozessen, Stammdaten, Verantwortlichkeiten und gewachsenen Systemlandschaften.
„Die E-Rechnung ist weit mehr als ein neues Dateiformat. Sie zwingt Unternehmen dazu, ihre Finanzprozesse, Datenqualität und Zusammenarbeit entlang der gesamten Financial Supply Chain neu zu betrachten“, heißt es bei Bonpago. „Wer die E-Rechnung lediglich als Compliance-Thema einordnet, verschenkt erhebliche Potenziale für Effizienz, Transparenz und Automatisierung.“
Ausgangspunkt für weitergehende digitale Finanzprozesse
Die Studie zeichnet ein aktuelles Bild davon, wie weit die E-Rechnung im deutschen Mittelstand tatsächlich angekommen ist. Im Fokus stehen neben dem konkreten Umsetzungsstand auch verbreitete Narrative und Denkfehler, die den Umgang mit dem Thema prägen. Die Studie untersucht zudem, welche Fehlannahmen zu falschen Investitions- und Umsetzungsentscheidungen führen können und wie Unternehmen Entscheidungen rund um die E-Rechnung treffen. Dabei geht es auch um Verantwortlichkeiten und die Frage, welche Bereiche den Transformationsprozess maßgeblich steuern.
Darüber hinaus betrachtet die Studie die E-Rechnung als möglichen Ausgangspunkt für weitergehende digitale Finanzprozesse. Eine zentrale Frage ist dabei, warum Unternehmen häufig noch auf isolierte Einzellösungen setzen, obwohl die E-Rechnung ihren vollen Nutzen erst im Zusammenspiel mit End-to-End-Prozessen, digitalen Workflows und hochwertigen Stammdaten entfalten kann.
E-Rechnung als Katalysator der Finanztransformation
Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass die Einführung der E-Rechnung nicht als Einzelprojekt verstanden werden sollte. Vielmehr könne sie zum Auslöser einer umfassenderen digitalen Transformation im Finanzbereich werden. Unternehmen, die regulatorische Anforderungen nutzen, um ihre Prozesse ganzheitlich zu modernisieren, könnten dadurch Wettbewerbsvorteile erzielen.
Darüber hinaus liefert die Studie konkrete Handlungsempfehlungen, Maßnahmen, Zeitpläne und Risikobewertungen für die weitere Umsetzung im Jahr 2026 und darüber hinaus.
Die Studie steht ab sofort kostenfrei auf der Website von Bonpago zum Download zur Verfügung.









