„Das Geschäftsklima im EInzelhandel bewegt sich auf niedrigem Niveau seitwärts“, sagt ifo-Experte Patrick Höppner. „Besonders die Erwartungen bleiben eingetrübt. Viele Händler gehen davon aus, dass die Geschäftssituation bis ins Jahr 2026 sehr herausfordernd bleiben wird.“
Die Stimmung in den Möbelhäusern und bei Baumärkten hat sich leicht verbessert, während sie sich im Bekleidungseinzelhandel leicht verschlechtert hat. Mehr als die Hälfte der befragten Händlerinnen und Händler berichtete von zurückhaltendem Kundenverhalten. In stationären Geschäften war die Kundenfrequenz im dritten Quartal bei 45,3% der Einzelhändler niedriger als saisonüblich. „Die Online-Shops der Einzelhändler waren etwas besser besucht“, sagt Höppner. „Dort registrierten nur 23,7Prozent der Händler weniger Klicks als saisonüblich.“
Das ifo Geschäftsklima Einzelhandel Oktober 2025 verdeutlicht, dass die Händler trotz leichter Verbesserungen weiterhin auf Herausforderungen reagieren müssen. Etwas mehr Einzelhändler planen in den kommenden Monaten steigende Verkaufspreise. Der Indikator für die Preiserwartungen stieg im Oktober leicht auf 25,9 Punkte. Insbesondere die Möbelhäuser und die Lebensmitteleinzelhändler zeigen eine höhere Preisanpassungsbereitschaft als der Einzelhandel insgesamt. Für 25,4 Prozent der Einzelhändler stellt der Fachkräftemangel nach wie vor eine Herausforderung dar. 6,8 Prozent der Befragten geben an, mit Finanzierungsschwierigkeiten konfrontiert zu sein.







