Öffentliche Waschräume erfüllen längst nicht für alle Menschen gleichermaßen ihre Funktion. Unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, gesundheitliche Bedürfnisse oder individuelle Anforderungen können dazu führen, dass die Nutzung eines Waschraums zur Herausforderung wird. Genau hier setzt Tork mit seiner Initiative „Bessere Hygiene für alle“ an.
Die Essity-Marke möchte eine globale Bewegung für inklusive Hygiene etablieren und Unternehmen dabei unterstützen, öffentliche Waschräume so zu gestalten und zu betreiben, dass möglichst viele Menschen ihre Hygienebedürfnisse selbstständig und angemessen erfüllen können.
Tork will Barrieren in öffentlichen Waschräumen abbauen
Im Mittelpunkt der Initiative steht ein Perspektivwechsel. Nicht die Fähigkeiten oder Möglichkeiten der Nutzerinnen und Nutzer sollen als Problem betrachtet werden. Vielmehr geht es darum, Barrieren innerhalb der Umgebung zu erkennen und zu beseitigen.
Tork richtet sich deshalb nicht nur an Betreiber und Entscheider im Facility Management. Auch Reinigungsfachkräfte, Planerinnen, Architektinnen, Fachleute aus dem Gesundheitsbereich und Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Waschräume sollen ihre Erfahrungen und Ideen einbringen können.
Mit dem nächsten Schritt der Initiative öffnet Tork die Bewegung nun gezielt für diese unterschiedlichen Gruppen.
Sauberkeit beeinflusst auch den Geschäftserfolg
Der Handlungsbedarf ist nach Angaben von Tork erheblich. Rund die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Waschräume sieht sich mit Hygieneproblemen konfrontiert. Gleichzeitig erfüllt laut den von Tork veröffentlichten Angaben nur etwa jeder fünfte Waschraum grundlegende Sauberkeitsstandards.
Die Folgen können für Unternehmen deutlich über eine negative Erfahrung im Waschraum hinausgehen. Mehr als die Hälfte der betroffenen Nutzerinnen und Nutzer verändert demnach ihr Verhalten. Dazu kann gehören, weniger Geld vor Ort auszugeben, einen Standort früher zu verlassen oder ihn künftig vollständig zu meiden.
Damit wird die Qualität öffentlicher Waschräume nicht nur zu einer Frage von Hygiene und Wohlbefinden. Sie kann auch Einfluss auf Kundenzufriedenheit, Reputation und wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens haben.
Neues Onlineportal unterstützt Facility Management und Planung
Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist ein neues Onlineportal für inklusive Hygiene. Es richtet sich insbesondere an Fachleute aus Facility Management, Facility Service und Design.
Dort stellt Tork unter anderem Best-Practice-Beispiele, aktuelle Forschungsergebnisse und praxisorientierte Leitfäden zur Verfügung. Die Inhalte sollen Verantwortliche dabei unterstützen, Barrieren zu erkennen und öffentliche Waschräume stärker an den unterschiedlichen Anforderungen ihrer Nutzer*innen auszurichten.
Gleichzeitig setzt Tork auf den Dialog mit der Praxis. Interessierte können eigenes Feedback, Erfahrungen, Ideen und Lösungsvorschläge einreichen und damit Impulse für die Entwicklung zukünftiger Hygienelösungen geben.
Globales Expertennetzwerk soll neue Lösungen vorantreiben
Zusätzlich baut Tork sein Netzwerk aus Fachleuten weiter aus. Das neu gegründete „Globale Expertennetzwerk für bessere Hygiene für alle“ bringt Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen. Beteiligt werden sollen unter anderem Fachleute aus Facility Management, professioneller Reinigung, öffentlicher Gesundheit und Architektur sowie Vertrerende Interessengruppen.
Das gemeinsame Ziel besteht darin, Wissen aus unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen und daraus neue Ansätze für bessere und inklusivere öffentliche Waschräume zu entwickeln. Interessierte können sich hier über das Netzwerk informieren und eine Mitgliedschaft beantragen
Inklusive Hygiene stärkt Wohlbefinden und Reputation
Für Tork ist inklusive Hygiene nicht ausschließlich eine Frage der Ausstattung. Sie betrifft ebenso die Wahrnehmung eines Unternehmens durch Beschäftigte, Kundinnen und Besucherinnen.
„Inklusive Hygiene in Waschräumen zahlt sich aus – für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, die Zufriedenheit der Kunden und den Ruf des Unternehmens“, sagt Jenny Logenius, Global Brand Manager Professional Hygiene bei Essity.
Rückmeldungen Betroffener zeigten, dass geeignete Lösungen dazu beitragen könnten, sich würdevoller, wohler und selbstsicherer zu fühlen. Gleichzeitig bestehe weiterhin Bedarf an mehr Orientierung, besseren Feedbackmöglichkeiten und zusätzlichen Lösungen, die unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen.
Mit der Initiative „Bessere Hygiene für alle“ möchte Tork deshalb weitere Unternehmen, Fachleute und Nutzer*innen dazu bewegen, sich an der Entwicklung inklusiver öffentlicher Waschräume zu beteiligen.









