Die Trends Up West erwartet für 2026 mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher. Im Vorjahr kamen nach Angaben der Veranstalter etwas mehr als 3000 Gäste in das Areal Böhler in Düsseldorf. Auch die Ausstellerzahl wächst: Über 300 Aussteller mit insgesamt 450 Marken markieren eine neue Bestmarke für die Order-Plattform im Westen.
Aussteller sind unter anderem Asa Selection, Chic Mic, Engels Kerzen, Gefu, Gift Company, Gilde, Räder, Reisenthel und Troika. Gezeigt werden die Sortimente für Herbst/Winter 2026/27 in fünf Segmenten: Home & Deco, Cook, Eat & Drink, Gift & Paper, Outdoor Living sowie Fashion & Jewellery.
Wachstum trotz schwieriger Lage
Willo Blome, der die Veranstaltung gemeinsam mit Florian Burghard (Sompex) und Marco Hübecker (Fleur Ami) gegründet hat, verweist dabei auf das gestiegene Interesse trotz wirtschaftlich angespannter Rahmenbedingungen. Die Trends Up West habe sich zu einer festen Order-, Netzwerk- und Austauschplattform für das zweite Halbjahr im Westen entwickelt. Das kuratierte Markenumfeld und das kompakte Konzept hätten sich in der Branche herumgesprochen, heißt es in der Mitteilung der Veranstalter.
Adressiert werden Einzelhändler unterschiedlicher Formate, die im Areal Böhler einen Überblick über relevante Marken und neue Produkte erhalten sollen. Die Veranstalter positionieren die Messe damit ausdrücklich als Ordertermin – nicht nur als Schaufenster für Neuheiten.
Donkey Talks als inhaltlicher Auftakt
Erstmals erweitert die Trends Up West ihr Programm um ein Diskussionsformat. Am Samstag, 27. Juni, um 17 Uhr starten die „Donkey Talks“ unter dem Titel „What’s Next? Was kreative Köpfe jetzt machen!“. Auf dem Podium diskutieren Patric Faßbender (Tonies), Dennis Korte (Schee), Oliver Kleine (Leonardo/Glaskoch) und Belinda Klaes (Loqi) über Unternehmertum und kreative Geschäftsmodelle. Die Moderation übernehmen Florian Berger (Donkey) und Sascha Tapken (Home.Made.Storys.).
Das Format ist eine Initiative von Donkey und findet in dieser Ausgabe zum 26. Mal statt – erstmals nicht in Hamburg, sondern in Düsseldorf. Kai Klemm, Geschäftsführer der Trends Up West, kündigt an, künftig mehr Raum für inhaltlichen Austausch innerhalb der Community zu schaffen. Veränderte Konsumgewohnheiten, wirtschaftlicher Druck und neue Wettbewerber zwängen Marken und Handel dazu, ihre Rolle neu zu definieren. Die Plattform solle deshalb auch über 2026 hinaus für Partner aus Herstellung, Handel und Verbänden geöffnet werden.








