Der Gesamtumsatz an Gruß- und Glückwunschkarten im Jahr 2016 betrug in Deutschland 818,5 Millionen Euro. Das ist das Ergebnis der Meldung der Absatz- und Umsatzzahlen der AVG-Mitglieder und der Erhebung der Handelsberatung Steffens. Demnach konnte mit einem durchschnittlichen Plus von 2,6 Prozent gegenüber 2015 bereits im dritten Jahr ein Zuwachs erzielt werden. Der Anteil der Postkarten am Gesamtmarkt nimmt weiter zu, von 12,36 Prozent in 2015 auf 13,18 Prozent in 2016. Insgesamt ist der Postkartenumsatz seit 2014 um 19 Prozent gestiegen. Dabei würden die Karten weniger zum Versenden genutzt, sondern immer häufiger zum Sammeln, Dekorieren und Gestalten. Der Anteil an Umschlagskarten liegt bei 86,82 Prozent. Während der Umsatz mit Saisonkarten zu Ostern, Kommunion, Muttertag oder Valentinstag rückläufig ist, konnte ein höherer Anteil an Geldgeschenkkarten, Gutscheinen, Einladungen und Danksagungen verzeichnet werden.
Aktuelle Trends im Grußkartenmarkt seien Musikkarten und Karten zum Ankreuzen, erklärte der Vorsitzende Werner Lippels: „Ebenfalls verschieben sich die Anteile weiter hin zum Impulskauf und somit zum Outdoorgeschäft. Das Anlass- oder Zielkaufgeschäft verliert.“
Neben den aktuellen Marktzahlen stand auch die Erweiterung des Mitgliederkreises auf der Agenda der Tagung. „Der Mitgliederkreis konnte um ein Vollmitglied sowie ein Fördermitglied erweitert werden, sodass die AVG heute auf die stolze Zahl von insgesamt 21 Mitgliedern verweisen kann“, freute sich Werner Lippels. Neues Vollmitglied ist die Firma KRaejen Manufaktur GmbH. Auch bei den Fördermitgliedern gab es einen Neuzugang: Die P&K Vertriebsgesellschaft mbH aus Göttingen. Darüber hinaus war die bevorstehende „Lange Nacht des Schreibens“ am 22. Juni ein weiteres Thema in Wien. Interessierte finden Informationen hierzu auf der Website www.initiative-schreiben.de.
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