Laut der Befragung sehen zahlreiche Unternehmen, die die Migration noch nicht abgeschlossen haben, insbesondere Sicherheitsrisiken, zusätzliche Kosten und Probleme bei der Software-Kompatibilität als zentrale Herausforderungen. Befragt worden waren dazu im März jeweils 100 IT-Entscheider:innen in Großbritannien und Deutschland, die in Beschaffungsprozesse involviert sind und in Unternehmen mit über 1000 Beschäftigten in den Bereichen Versorgungswirtschaft, Verteidigung, Notfalldienste, Automobilindustrie, Logistik oder Fertigung arbeiten.
Das Whitepaper „Navigating the Shift: The Business Case for Upgrading to Windows 11“ beleuchtet außerdem, in welchem Umfang Hardware-Anpassungen für Windows 11 erforderlich sind. Eine der größten Herausforderungen, mit denen die befragten Unternehmen konfrontiert sind, ist das Sicherheitsrisiko, wenn sie untätig bleiben oder ihre Windows-11-Migration verzögern. 98 Prozent der befragten Organisationen gaben an, dass sie in Microsofts „Extended Security Update“-Programm (ESU) investieren, falls sie den Umstieg bis Oktober nicht abschließen.
Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) äußert sich unsicher, ob die Aufrechterhaltung der Gerätesicherheit ohne Migration oder ESU möglich ist. Als zentrale Risiken bei einem Verbleib auf Windows 10 ohne Support werden von den Befragten unter anderem eine höhere Anfälligkeit für Ransomware und Schadsoftware (94 Prozent) genannt. Außerdem ist auch die Gefahr von Datenschutzverletzungen (93 Prozent) und fehlende Updates für neue Sicherheitsbedrohungen (91 Prozent), Compliance-Risiken (89 Prozent) sowie Auswirkungen auf das Unternehmensimage (88 Prozent) präsent.
Die Kosten stellen ein weiteres Problem für Unternehmen dar, die ihre Migration auf Windows 11 über Oktober 2025 hinaus verzögern. Zwei Drittel der Befragten rechnen im Falle einer verspäteten Migration mit höheren Gesamtkosten. Trotzdem erwarten mehr als die Hälfte (55 Prozent) diese höheren Kosten konkret durch steigende Ausgaben für Cybersicherheit. Microsoft gibt die ESU-Kosten für ein Unternehmen mit 1000 Geräten mit rund 370.000 Euro für die drei Jahre an, in denen ESU verfügbar sein wird. Darüber hinaus prognostizieren 48 Prozent höhere Supportkosten und 46 Prozent rechnen mit Kosten durch mögliche Betriebsunterbrechungen. Auch steigende Wartungsausgaben (40 Prozent) und zusätzliche Hardwarekosten (38 Prozent) werden genannt.
Software-Upgrade bedeutet Hardware-Austausch
Die befragten Organisationen betreiben im Durchschnitt rund 4000 Geräte. 62 Prozent davon müssen ersetzt oder aufgerüstet werden, um Windows 11 nutzen zu können. In Unternehmen mit mehr als 5000 Beschäftigten liegt dieser Anteil sogar bei 76 Prozent.
Dabei sehen 45 Prozent der Teilnehmenden Herausforderungen durch mögliche Produktivitätsverluste während der Geräte-Umstellung. Entsprechend verfolgen 75 Prozent einen schrittweisen Migrationsansatz. Ein Viertel der Unternehmen koppelt den Softwareumstieg direkt an den Gerätewechsel. Die Migration soll zu etwa gleichen Teilen remote und vor Ort erfolgen. 64 Prozent planen, dafür verstärkt auf Unterstützung durch die Gerätehersteller zurückzugreifen.
Die Vorteile der Migration überwiegen
Organisationen, die bereits auf Windows 11 umgestellt haben, erhoffen sich Verbesserungen in der Sicherheit (44 Prozent), der Leistung (36 Prozent) und der zukunftsfähigen IT-Infrastruktur (36 Prozent). Auch neue künstliche-Intelligenz-Funktionen sind für viele interessant. Chris Turner, Head of Go-to-Market bei Panasonic Toughbook, betont: „Das Zeitfenster für eine gut geplante und wirtschaftlich sinnvolle Migration auf Windows 11 schließt sich. Die Risiken in Bezug auf Kosten, Leistung und Sicherheit nehmen mit dem näher rückenden Support-Ende kontinuierlich zu – insbesondere in kritischen Branchen wie Notfalldiensten, Versorgungsunternehmen und Verteidigungsorganisationen.“
Das Whitepaper kann hier kostenlos heruntergeladen werden.








