Die Studie "Network Automation: Die Bedeutung eines professionellen Netzwerkmanagements in der Ära von Massenkonnektivität und systematischer Cyber-Kriminalität", untersucht den Status quo und die Prozesse rund um das Netzwerkmanagement in mittelständischen und großen Unternehmen. Befragt wurden leitende IT-Verantwortliche und Mitarbeiter der IT-Abteilungen aus 200 Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern.
Ein Viertel der Studienteilnehmer gibt dabei an, dass die Probleme mit dem eigenen Netzwerk die alltäglichen Geschäftsprozesse negativ beeinträchtigen. Eine Wartung der Infrastruktur, die Problemquellen ausfindig machen und mögliche Ausfälle vermeiden könnte, ist dabei für jedes fünfte Unternehmen zu teuer und bindet gleichzeitig zu viel wertvolle Fachkräfte der IT-Abteilung an die Lösung von operativen Probleme. Dadurch fehle die Zeit, die IT-Mitarbeiter für beispielsweise den Aufbau eines funktionierenden Drahtlosnetzwerks, welches essentiell für aktuelle Trends wie das mobile Arbeiten und das Internet of Things ist, einzusetzen.
Investitionsaussichten sind vielversprechend
Dabei sollte gerade der Kostenaspekt nicht ausschlaggebend sein, denn die Investitionsbereitschaft in das Netzwerk werden laut Studie nur selten als kritisch beurteilt. Rund 40 Prozent der Befragten erwarten ein steigendes Netzwerkbudget – nur sechs Prozent werden dieses verringern. Die Mittel für Investitionen in unterstützende und präventive Maßnahmen wie Netzwerkmanagement und Netzwerkautomatisierung sind also durchaus vorhanden, wichtig ist dabei nur, dass sie an der richtigen Stelle eingesetzt werden.
Für rund die Hälfte der Befragten steht die kontinuierliche Verbesserung der Ausfallsicherheit der Netzwerke im Vordergrund, um künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Knapp dahinter folgen die Verbesserung des Schutzes der IT-Infrastruktur vor Cyber-Attacken sowie des Datenschutzes. Erst an vierter Stelle steht die Steigerung der Netzwerk-Performance.








