Die neue Praxishilfe soll KMU Wege zur erfolgreichen Einführung von 4.0-Technologien aufzeigen. Fast jeder Betrieb, ob bewusst oder unbewusst, nutzt bereits 4.0-Technologien. Durch Geräte wie Smartphones, Tablets, Fahrzeuge oder Anwendungen wie Apps oder Messenger-Dienste sind diese aus dem Alltag vieler Betriebe nicht mehr wegzudenken.
Ergebnisse aus der Forschung sowie Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Je systematischer die neuen 4.0-Technologien im Betrieb eingeführt werden, desto erfolgreicher deren Nutzung. Die Potenzialanalyse Arbeit 4.0 ist ein Selbstbewertungscheck für kleine und mittlere Unternehmen und hilft ihnen zu überprüfen, wie sie die Potenziale von 4.0-Technologien (inklusive Künstlicher Intelligenz – KI) in ihre betrieblichen Prozesse einbeziehen und einführen können.
Mit der Potenzialanalyse lernen Betriebe die Möglichkeiten und die Gefahren der 4.0-Technologien und der künstlichen Intelligenz kennen sowie einzuschätzen und sie erhalten eine Hilfe zur systematischen Einführung der neuen 4.0-Technologien und autonomen Softwaresysteme in ihrem Betrieb.
Die Potenzialanalyse umfasst den kompletten Prozess der Technologieeinführung: von der Strategie zur Planung über die Beschaffung, zum Umgang mit den Daten, den benötigten Kompetenzen bis zu Auswirkungen auf die Führung. Die Bausteine können je nach Bedarf bearbeiten werden – so findet jeder Betrieb, ob digitaler Einsteiger oder erfahrener Technologienutzer, Hilfestellungen und neue Anregungen.
Die Potenzialanalyse Arbeit 4.0 wurde im Rahmen des Verbundprojektes "Prävention 4.0" entwickelt und Mitte November als gemeinsame Praxisvereinbarung aller Partner der Offensive Mittelstand verabschiedet. Das Verbundprojekt "Prävention 4.0" wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.
Die Praxishilfe steht online zum Download bereit oder kann mittels Online-Tool direkt durchgeführt werden.








