Der Bildungsmarkt befindet sich weiterhin in einer Phase der Orientierung. Nach dem ersten Digitalpakt wird aktuell über die Ausgestaltung eines Digitalpakts 2.0 diskutiert. Konkrete Rahmenbedingungen oder Förderrichtlinien sind jedoch noch nicht final definiert. Für Händler, Schulträger und Hersteller erschwert das derzeit die Planung. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an moderner Unterrichtstechnologie hoch. Schulen erwarten Lösungen, die Unterricht unterstützen, Zusammenarbeit ermöglichen und langfristig in bestehende IT-Strukturen integrierbar sind.
Genau hier sieht Legamaster seine Rolle und positioniert sich dabei bewusst als Lösungsanbieter für den Bildungsbereich. Das Portfolio reicht von interaktiven Präsentationssystemen und Software bis hin zu klassischen Visualisierungslösungen – entscheidend ist jedoch nicht das einzelne Produkt, sondern das Zusammenspiel im Klassenzimmer.
Gemeinsam passende Lösungen entwickeln
„Viele Händler beobachten aktuell eine gewisse Zurückhaltung im Markt. Das liegt vor allem daran, dass der Digitalpakt 2.0 politisch zwar angekündigt ist, aber noch keine konkreten Förderrichtlinien vorliegen“, erklärt Phillipp Thomsen, Project Sales Manager bei Legamaster. „Schulen und Schulträger fragen sich verständlicherweise, wann Programme starten und welche Technologien künftig berücksichtigt werden.“
Gleichzeitig sieht Thomsen darin auch eine Chance für den Channel. „Gerade jetzt geht es darum, sich mit Schulen über konkrete Unterrichtsszenarien und Anforderungen auszutauschen“, sagt Thomsen. Der Fachhandel könne dabei eine wichtige Rolle einnehmen, wenn er nicht nur Produkte anbiete, sondern gemeinsam mit Schulen passende Lösungen entwickle. Aus aktuellen Projekten und Gesprächen auf Veranstaltungen wie der Didacta lasse sich ableiten, dass Lehrkräfte in vielen Fällen bislang kaum in Entscheidungen einbezogen worden seien. „Das führt später häufig zu Akzeptanzproblemen. Schulträger, die sich professionell beraten lassen und gleichzeitig auch die Schulen in die Auswahl von Lösungen einbinden, schaffen hier echten Mehrwert.“
Viele Gespräche im Markt drehen sich laut Legamaster derzeit um ähnliche Themen: Welche Technologien könnten künftig förderfähig sein? Wann könnten Programme starten? Und welche Lösungen sind langfristig sinnvoll?
„Eine der häufigsten Fragen betrifft aktuell die Förderfähigkeit“, sagt Fabian Nicolai, Tendermanager bei der edding-Tochtergesellschaft in Ahrensburg. Da der Digitalpakt 2.0 noch nicht final ausgestaltet sei, könne derzeit niemand verbindlich sagen, welche Technologien konkret berücksichtigt würden.
Für Händler bedeutet das laut Nicolai vor allem eines: „Der Fokus sollte aktuell weniger auf einzelnen Förderprogrammen liegen, sondern darauf, nachhaltige Lösungen für den Unterricht zu entwickeln. Technologien, die Zusammenarbeit, Visualisierung und Präsentation unterstützen, sind im Bildungsbereich unabhängig von Förderprogrammen relevant.“
Ein Bereich, der im Bildungsmarkt dabei oft unterschätzt wird, sind öffentliche Ausschreibungen. „Die meisten Investitionen im Schulbereich laufen über formale Vergabeverfahren“, erklärt Nicolai. „Für Händler ist es daher wichtig zu verstehen, wie diese Prozesse funktionieren und welche Anforderungen Schulträger formulieren.“
Legamaster unterstützt Partner hier vor allem mit Erfahrung aus Projekten und Marktkenntnis. „Es geht nicht darum, Anträge für Schulen zu schreiben. Vielmehr unterstützen wir Händler dabei, Ausschreibungen besser einzuordnen, typische Anforderungen zu verstehen und Lösungen entsprechend zu positionieren“, so der Legamaster-Tendermanager.
Mehr als ein einzelnes Display
Ein zentraler Punkt im Gespräch mit Händlern ist dabei, dass Schulen heute mehr als nur Hardware erwarten. „Ein interaktives Display allein macht noch keinen modernen Unterricht“, erklärt Vertriebsspezialist Thomsen. „Entscheidend ist, wie sich Technologie in den Unterricht integrieren lässt – etwa durch passende Software, einfache Bedienung und Lösungen, die Zusammenarbeit im Klassenraum unterstützen.“
Genau hier sieht Legamaster seine Rolle. „Wir sprechen bewusst nicht nur über Geräte, sondern über Lösungen für Präsentation, Visualisierung und Kollaboration im Klassenzimmer. Für Händler ist das deutlich relevanter als die reine Produktdiskussion.“
Auch mit Blick auf kommende Förderprogramme bleibt der Ansatz daher gleich. „Unabhängig davon, wie der Digitalpakt 2.0 konkret ausgestaltet wird, wird der Bedarf an funktionierenden Unterrichtslösungen bestehen bleiben. Schulen suchen Lösungen, die im Alltag funktionieren und langfristig nutzbar sind“, so Nicolai.
Legamaster verstehe sich dabei als Partner für den Channel, wie Thomsen betont: „Unser Ziel ist es, Händler dabei zu unterstützen, Schulen durchdachte Lösungen für den Unterricht anzubieten – technisch, didaktisch und praktisch im Einsatz.“




